Freitag, 18. September 2015

Zwischen Gott und Mammon. Wem gehören die Young Professionals?

Chris Friedemann Dickhaus www.kingdomphotography.ch

Fünf junge Menschen plantschen Nachts in einem kleinen Stausee im fränkischen Rothenburg ob der Tauber. Der Schlamm und die Schnecken mindern nicht den Spass der Gruppe in Shorts und Bikinis. Ganz normale junge Leute nach einer ausgelassenen Feier, könnte der Betrachter meinen. Doch die fünf sind nicht in das Evangelische Tagungshaus gekommen, um Wein zu trinken und zu schwimmen. Sie denken auf Einladung des Vereins „Christen in der Wirtschaft“ (CiW) gemeinsam darüber nach, was es bedeutet, als zukünftige Entscheider den Glauben im Beruf zu leben.

CiW: In kurzen Hosen Karriere planen

Geht das zusammen: auf den Spuren des armen Wanderpredigers Jesus von Nazareth wandeln und zugleich multinationale Konzernen auf Gewinnmaximierung trimmen? Hat Jesus nicht gesagt: Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon?

In diesem Konflikt stehen die eingeladenen Young Professionals. Die Teilnehmer sind überwiegend zwischen 20 und 35 und fast alle BWLer, lediglich einige Naturwissenschaftler lockern das Bild auf. Viele von ihnen haben ihre Karriere schon begonnen, einige sind in der Unternehmensberatung tätig. Andere dagegen planen noch den Sprung auf dem Weg nach oben und studieren dafür nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA. Doch sie sehen nicht so aus wie eine geschniegelte Banker-Elite: Kurze Hosen, T-Shirts und Sommerkleider dominieren das Bild. Für einen Außenstehenden treffen sich hier junge Leute, um gemeinsam zu quatschen und Spass zu haben.

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