Sonntag, 6. September 2015

Buchtipp: Völkermord an den Armeniern

In seinem Werk „Völkermord an den Armeniern“ hat Michael Hesemann ein Buch über den 'ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts’, so Papst Franziskus 2015, vorgelegt.

Foto: Herbig
Während des Genozids vertrieb und ermordete die osmanischen Regierung im Ersten Weltkrieg die christliche Bevölkerung in Ostanatomien. Nach Hesemanns Zählung kamen bei den Deportationen und der Verbannung in die mesopotanische Wüste ca. 2,5 Millionen Menschen ums Leben, der größte Teil davon Armenier, aber auch Griechen und Syrische Christen.

Für den Autor gibt es daher zwei Dimension dieses Völkermordes. Es war zum ersten eine ethnische Säuberung, weil er die Armenier als Volk betraf. Zum zweiten war es die bislang größte Christenverfolgung der Geschichte, weil dabei die Armenier und andere Gruppen als Christen identifiziert wurden und aus der muslimischen Türkei entfernen werden sollten. Hesemann stellt neben den Ereignissen während des Weltkrieges auch die Vorgeschichte des Genozids sowie ihre Nachwirkungen in der Türkei und in Deutschland da. Er nutzt bei der Behandlung des Themas vor allem Quellen aus dem Vatikan, da er die Ereignisse besonders aus der Perspektive der päpstlichen Diplomatie betrachtet.

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