Donnerstag, 2. April 2015

Wie die Monastische Familie von Bethlehem entstanden ist

Die Bethlehemschwestern sind eine junge geistliche Bewegung in der Tradition des Hl. Bruno.


Die Monastische Familie von Bethlehem gehört zu den jüngeren geistlichen Gemeinschaften. Allerdings ist sie kein Movimenti. Ihr Ausgangspunkt liegt im Jahr 1950, als Pius XII. das Dogma der Leiblichen Aufnahme Marien in den Himmel verkündete. Die erste Frauengemeinschaft gründet sich 1951, 1976 folgen mehrere Männer dem Beispiel der Schwestern.

Die Familie sieht sich in der Tradition des Hl. Bruno, der die Kartäuser gegründet hat. Sie haben von dieser Gemeinschaft viele Formen des Zusammenlebens übernommen. Eine Besonderheit ist dagegen ihre Liturgie, die viele byzantinische Elemente hat.

Dazu:
Webseite des Ordens
Schwestern in den Wäldern Hessens (Blog: Kreuzzeichen)
'Du bleibe in deiner Zelle, sie wird dich alles lehren' (kath.net)

Kommentare :

  1. Ja, sie stehen ein ganzes Stück in der Tradition der Kartäuser und haben auch in der Nachbarschaft der Großen Kartause eine Heimat gefunden. Dennoch darf und kann man nicht verkennen, dass es sich um gänzlich unterschiedliche Lebensweisen handelt. Gerne werden die Monialen als Kartäuserinnen bezeichnet, was völlig falsch ist. Die Ähnlichkeiten beziehen sich natürlich auf das Ziel, die Vereinigung mit Gott; und es gibt auch Ähnlichkeiten in der Lebensform und der Tagesordnung. Doch die geistliche Ausbildung und das konkrete geistliche Leben hat benutzt andere Quellen. Dazu gehören die Anleihen aus den Ostkirchen und die starke Fixierung auf die französische Sprache bzw. die in Frankreich weit verbreitete Melodik. - Trotzdem kann man solchen Menschen, die Gott suchen, die Familie von Bethlehem empfehlen.

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    1. jos.m.betle:
      Danke für die schöne Ergänzung.
      Frohe Ostern.

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