Donnerstag, 30. April 2015

Kardinal Burke in Frankfurt

Vergangenen Samstag war Kardinal Burke in Frankfurt Schwanheim. Anlass war der 25. Jahrestag des Vereins Pro Missa Tridentina.

Kommentare :

  1. Hat der Apostolische Administrator des Bistums Limburg wohl für die Abhaltung des Gottesdienstes im außerordentlichen Ritus an diesem Ort eine Genehmigung erteilt? Und ebenfalls für die Teilnahme der beiden Kapläne des Bistums?

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    1. Das entzieht sich meiner Kenntnis. Meines Kenntnisstandes nach darf aber ein Kardinal zelebrieren wo und worin immer er Lust hat. Und wenn ein Kaplan da war, hat der ja "nur" als Diakon bzw. als Subdiakon gewirkt, nicht aber zelebriert.

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    2. Das wäre neu. Es ist sowohl eine Genehmigung für den außerordentlichen Ritus erforderlich, wenn er an einem anderen, als dem festgelegten Ort gefeiert werden soll (Frankfurt: Deutschorden) als auch eine vorherige Kontaktnahme mit dem Ortsbischof - das gilt für alle "exterritorialen" Bischöfe (und Kardinäle), die Eucharistie feiern wollen. Es soll ja schon Bischöfe gegeben haben, die nur hübsche Kleidung trugen und dann von der Polizei abgeführt wurden.

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    3. Ich bin kein Kirchenrechtler, möchte das aber nicht in Abrede stellen. In dem Falle dürfte es vermutlich eine Genehmigung gegeben haben. Das Bistum habe ich hierzu aber nicht befragt.

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    4. Sowohl der Stadtdekan als auch der Apostolische Administrator haben zugestimmt. Dies wurde zu Beginn der Messe ausdrücklich dankend erwähnt.

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    5. @Anonym 30.04.2015 um 17:13
      Ihre Aussage ist leider nicht zutreffend. Ein Kardinal hat jederzeit das Recht überall die Messe zu zelebrieren und Beichte zu hören, denn seine Kreierung ist eine Aufgabe in der Weltkirche. Rechtsquelle hierzu: Can. 357 § 2 CIC 1983: Die Kardinäle, die sich außerhalb der Stadt Rom und außerhalb der eigenen Diözese aufhalten, sind in den Angelegenheiten, die ihre eigene Person betreffen, von der Leitungsgewalt des Diözesanbischofs ihres Aufenthaltsortes exemt.

      Es gehört nur m. W. üblicherweise zur innerkirchlichen Höflichkeit, wenn ein Kardinal seinen Besuch im Jurisdiktionsbereichs eines anderen Bischofs anzeigt. Er ist aber nicht verpflichtet sich die Genehmigung für Messe, Predigt und Gebrauch der Pontifikalien einzuholen, wie ein Bischof oder Erzbischof außerhalb der eigenen Jurisdiktion.

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  2. Geehrter Anonymus, vor dem Nachmittagsvortrag wurde sowohl dem Apostolischen Administrator als auch dem Frankfurter Stadtdekan ausdrücklich für die Genehmigung gedankt. Ich kann Sie also beruhigen, da ist nichts Illegales geschehen.

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