Montag, 27. Oktober 2014

Neues aus Limburg: Pressegezwitscher zu einem Jahr ohne Tebartz-van Elst


Seit gut einem Jahr ist Bischof Tebartz-van Elst nicht mehr im Bistum Limburg aktiv, Rösch als Generalvikar im Dienst und seit einigen Monaten arbeitet Weihbischof Grothe auf die Normalisierung im Bistum hin.


Diese Gelegenheit nutzen die Medien natürlich intensiv, sich mit den neuen Chefs in Limburg zu beschäftigen. Meldungen fallen dabei allenthalben positiv aus. Menschlich freundlich, organisatorisch offener, kommunikativ transparent sind Stichworte, die des Öfteren fallen. An dieser Stelle gebe ich hier erstmal eine kleine Liste von Artikeln an, bis ich im Laufe der Woche dazu komme, meinen Senf intensiver dazu zu geben:

Schwierige Themen werden angepackt hier (Welt)
Abschied von der Taktik hier (FAZ)
Der Ko-Regisseur der Diözese hier (FAZ)
Lob für Bistums-Leitung hier (FNP)

Kommentare :

  1. Was hat sich denn im Bistum Limburg denn nun nachprüfbar verändert?

    1. Ist Patrick Dehm wieder eingestellt und Pfarrer Peter Kollas wieder zum Bezirksdekan ernannt worden?
    2. Hat der Administrator irgend eine Leitungsentscheidung von TvE zurückgenommen?
    3. Müssen im Bistum LM nun keine Pfarreien neuen Typs mehr gegründet werden?
    4. Ist die Arbeitshilfe für Firmgottesdienste geändert worden?
    5. Werden wieder Pfarrbeauftragte eingesetzt?
    6. Hat sich an der bereits von TvE festgelegten Nutzung des bischöflichen Zentrums etwas geändert (Bischofswohnung, Kapelle, Räume für Bistumsveranstaltungen und Gäste des Bistums)? ...

    Im Amtsblatt des Bistums ist nichts derartiges erkennbar. Das einzige, was immer wieder benannt wird, ist der angebliche "Vertrauensaufbau".

    Was war denn passiert: Wenn einem die Argumente für unliebsame bischöfliche Entscheidungen fehlen, kann man ja einfach mal einen "Vertrauensverlust" und "ein Klima der Angst" beschwören - das hilft oft, da diese ja mit nichts greifbar zu machen sind. Und je medienwirksamer behauptet, desto wirkungsvoller. Da fällt bald nicht mehr auf, dass nur einzelne Interessierte die Hype steuern. Mit den beiden neuen Personen (Grothe/ Rösch) wollen diese es sich wohl gerade nicht verderben. Jetzt kehren sie den Spieß um: Das uneingeschränkte Vertrauen wird beschworen ...

    Hört Weihbischof Grothe vielleicht nur interessierter zu und macht dann das, was er (oder Rom) sich schon vorher für das Bistum überlegt hatten???

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    1. Ich würde sagen, es geht vor allem um zwei Ebenen:
      Erstens versuchen Grothe und Rösch, die Beteiligten stärker "mitzunehmen", eben indem sie Vertrauen aufbauen, zuhören etc. Dabei geht Grothe geschickter vor als Tebartz-van Elst, der das freilich auch schon gemacht hat.
      2. werden vor Ort Einzelentscheidungen stärker im Einklang getroffen als zuvor.

      Dessen ungeachtet würde ich allerdings 1. der These zustimmen, dass die wesentlichen Entscheidungen für Limburg in Rom mit Grothe getroffen werden und 2. ein mediales Klima herrscht, indem Grothe als Anti-Tebartz verstanden und damit auch anders beleuchtet wird. Ob diese Interpretation der Person Grothe gerecht wird ist die eine Frage, aktuell hilft es ihm aber.

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  2. Nach einem Jahr wurde nun das Geheimnis um Tebartzens dunkles Laster gelüftet:

    Des Protz-Bischofs Fastenspeise? Der Frankfurter Rosenkranz

    ;-)

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    1. Na das geht ja gar nicht, wer sich solchem hingibt ... ;-)

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    2. Dunkles Laster??? Es grenzt eher an ein Wunder, beim reichlichen Konsum einer solch hochkalorischen Fastenspeise so drastisch abzunehmen!

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    3. Stimmt, da muss man wohl noch mal nachrecherchieren.

      Aber im ernst: Er sah am Ende wirklich schlimm aus. Die konnten die Soutanen gar nicht mehr enger nähen, so schnell wie der abgenommen hat.

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