Donnerstag, 21. August 2014

Süleyman: Deutscher Antiislamismus ist bedrohlicher als irakische IS

Berlin (INA) Die Linke-Politikerin Fatima Süleyman erklärte, die deutsche Politik habe im Umgang mit dem Islam die falschen Prioritäten. Die Bundesrepublik versuche, sich im Nordirak und damit in innermuslimische Angelegenheiten einzumischen: "Deutschland ist aber weder der neue Weltpolizist noch geeignet, auf die dortigen Probleme angemessen zu reagieren." Daher sollte sich der Westen raushalten und die Angelegenheit den muslimischen Staaten überlassen: "Für uns ist der westliche Antiislamismus bedrohlicher als die IS im Nordirak!"

Süleyman forderte auch, die Deutschen müssten sich auf ihre eigenen Probleme mit dem Islam konzentrieren: "Unser Problem ist nicht die IS, sondern eine islamfeindliche Stimmung in Deutschland." Der Staat müsse daher seine Kräfte darauf konzentrieren, antiislamischen Tendenzen in der deutschen Gesellschaft abzuwehren, statt sinnlose sogenannte Hilfseinsätze zu finanzieren. Das Geld sei bei zivilgesellschaftlichen Organisationen wie der "Linken Jugend gegen Rassismus und Islamophobie" viel besser aufgehoben als bei Soldaten, die rückständige Mitglieder von Splitterreligionen aufpeppelten.

Wenn in Deutschland eine Moschee wegen Protesten nicht gebaut werden könne oder muslimische Türken im Job diskriminiert würden, dann sei das auch eine Form der Verfolgung. "Das ist fast wie im Nordirak, da müssen wir sofort eingreifen" betonte Süleyman: "Die Tradition des Heiligen Krieges gegen die Ungläubigen kennt auch das Christentum und es hat viel mehr Mittel, diese rassistisch-religiösen Vorstellungen umzusetzen als der Islam. Gerade die Deutschen haben das gezeigt, gerade die Deutschen dürfen deswegen nicht von einem Genozid sprechen."

Dennoch müsse man die aktuelle Lage im Nordirak ernstnehmen, dem aber durch zivilgesellschaftliches Engagement begegnen. Daher müssten muslimische Hilfsorganisationen besonders unterstützt werden. Diese könnten das Geld am besten einsetzen, anders als die christlichen und westlichen Gesellschaften, die nach europäischen Vorstellungen das Geld einsetzen würden.

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Kommentare :

  1. Genau. Islam heißt Frieden und Mohammed war ein Prophet und kein Massenmörder.

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    1. Na ja, der Begriff Massenmörder ist historisch schwierig anwendbar. Wir sollten in Mohammed aber nicht nur den Religionsführer, sondern auch den kriegsführenden Politiker sehen. Das hat sich natürlich auf den Islam ausgewirkt.

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    2. das Problem ist, dass es natürlich stimmt, dass auch das Christentum, wie vorher schon das Judentum, eingepflanzt wurde in eine Welt, wo die KInder Kains das Sagen hatten. In eine gefallene Welt, in der zwar die Sehnsucht nach dem Wahren , Schönen, Guten immer wieder aufblühte, sobald der Mensch sich etwas zivilisierte, sprich eine Welt gebaut hatte, in der der unmittelbare Überlebenskampf etwas gewonnen war und man sowas wie Kunst und Luxus etablieren konnte.
      Sorum kann man Mohammed nicht den Vorwurf machen, dass er sich aufgeführt hat, wie er sich aufgeführt hat. Man muss die Zeit einfach sehen.
      Was aber gilt ist dass der Islam sich selber, so wie Mohammed es vorgemacht hat, für den Gipfel aller Zivilisation hält, sprich nichts, aber auch gar nichts hinterfragt und nicht versucht, die DInge ins Transzendente zu drehen.
      Will heißen der Islam kennt keinerlei Exegese, keinerlei Versuch zu verstehen, wie das Christentum versucht hinter den all zumenschlichen Geschichten des AT,. das Wort Gottes zu erkennen.
      Für den Islam sind die archaischen, steinzeitlichen Verhaltensweise Mohammeds Wort Gottes, und bislang ist der Islam an dem inneren Widerspruch zwar total zerspalten, aber wegen des Rechts des Stärkeren, das immer wieder auf alte Christliche Kulturen trifft, die denken, dass das eben genau nicht gelten würden und sich deshalb nicht wehren, breitet er sich immer wieder aus.

      Um ein Bild zu gebrauchen, die Welt ist wie ein germanischer Urwald, das ist das Bild für das Recht des Stärkeren. IN langen Jahren wurde daraus diese leibliche Gartenlandschaft gestaltet, die Europa heißt, das ist die christliche Zivilisation!
      Wir denken nun, dass diese Gartenlandschaft einfach von selber da war und auch da bleibt, wenn sich keiner um sie kümmert.
      Dabei wächst dann einfach wieder Wald,
      Lässt sich auch auf andere Regionen anwenden, wird dann halt wieder Wüste, oder Meer, oder versteppt.

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    3. Naja, "den Islam" gibt es ja nicht. Genauso wie bei uns.
      Aber natürlich sind in der muslimischen Welt aktuelle die besonders radikalen und politisch aktiven islamischen Richtungen präsent und auf dem Vormarsch. Und die sind tatsächlich irgendwo in der arabischen Wüste des 7. Jahrhunderts stecken geblieben. Leider aber nicht mit der Waffentechnik.

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  2. Hat sie ein Kopftuch? Wenn nein, dann sollte sie sich fürchten, wenn die IS in Europa anfängt zu wüten.
    Oder sie sieht das und möchte für sich selber verhindern auf dem Sklavenmarkt verkauft zu werden.
    Und es scheint in der Welt von Frau S keine Christen im Nahen Osten zu geben, aber wen wundert das?

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    1. Manchen sind die Schwierigkeiten ihrer eigenen Klientel die einzig bedeutsamen, auch wenn die Nöte der anderen deutlich größer sind.

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  3. Schwer zu glauben, dass ein rationaler Mensch 2014 einen derartigen Dünnpfiff absondern könnte, aber wo sozialistische Verblödung und Islam zusammentreffen, ist wohl alles möglich.

    Diese ignorante Dame sollte mal bei ihren Glaubensbrüdern vom IS Ferien machen müssen, damit ihr klar wird, wie sehr sich ihre Islamophobie-Paranoia von der IS-Realität in Syrien und dem Irak unterscheidet.

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    1. Die konkrete und besonders die reale Auseinandersetzung ist in solchen Fällen sicher hilfreich. Aber das wollen wir niemandem wünschen.

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  4. Was für eine Ignoranz:. Die Muslime schlachten sich gegenseitig ab, die Muslimische Welt schaut zu. Kein eingreifen, keine humanitäre Hilfe! Dann kommt, wie immer, der Westen, und die Muslime jammern trotzdem. Ich sag's ja immer, denen fehlt der Intellekt!

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    1. Soweit würde ich nicht gehen.
      Aber das Problem ist natürlich das gleiche wie bei uns: Im Notfall ist man sich immer selbst der Nächste.
      Zudem werden natürlich im Nordirak auch konfessionelle Streitigkeiten gewaltsam ausgetragen.

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  5. Islamisten? Salarierten? Dschihadisten? AUSMISTEN!

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