Samstag, 9. August 2014

Linke-Politikerin Holzstett: Antifa soll Jesiden und Muslime vor Medienberichten schützen

Berlin (INA) Mit Blick auf die Berichterstattung der Ausschreitungen zwischen Jesiden und radikalen Muslimen in Herford hat die Linke-Innenpolitikerin Marie-Lena Holzstett ein entschlossenes Eingreifen der Antifa gefordert. "Durch die Berichte über erste Konflikte zwischen Jesiden und Muslimen ist es zu einer Situation gekommen, in der die durch faschistoide Tendenzen aus der Mitte der Gesellschaft diskriminierten ausländischen Mitbürger sich gegeneinander gewandt haben. Daher muss die Antifa als Schützerin der mutigen Zivilgesellschaft die verbreitenden Redaktionen entschlossen auffordern, solche Berichte in Zukunft zu unterlassen und die sozialen Medien nach eventuellen Berichten faschistischer Hassprediger durchforsten."

"Wir können es nicht dulden, dass durch Diskriminierung zwischen den verschiedenen Volksgruppen Konflikte entstehen", fügte Holzstett hinzu. Die Auseinandersetzungen seien daher eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. "Wir dürfen keine Toleranz gegenüber denjenigen zeigen, die selber überhaupt nicht daran denken, anderen Menschen gesellschaftlich gerecht zu begegnen."

© 2014 INA Ignaz' Nachrichten-Agentur

Kommentare :

  1. Wie Fräulein Holzkopf weiterhin ausführte, ist die westliche Berichterstattung über die glaubenstreuen Moslems, die in der Levante den Islam in seiner authentischten Form ausleben, von Kolonialismus und Rassismus geprägt. Die Antifa wird sich auch darum kümmern.

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    1. Stimmt, das hatte ich noch vergessen ;-)

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