Donnerstag, 3. Juli 2014

Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Tebartz-van Elst

Die Staatsanwaltschaft Limburg wird kein Ermittlungsverfahren gegen Bischof Tebartz-van Elst aufnehmen. Das hat die Staatswaltschaft am Mittwoch erklärt. Wegen zahlreicher Strafanzeigen gegen den Limburger Altbischof hatte die Staatsanwaltschaft seit Oktober letzten Jahres Vorermittlungen aufgenommen. Diese sind nun abgeschlossen. Es wurden keine Tatbestände gefunden, für die die Staatsanwaltschaft als staatliches Organ zuständig ist. Zwar würde es einige Fälle geben, in denen Kirchenrecht betroffen sei. Diese hätten die Kirche aber durch ihre eigenen Organe zu behandeln, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Der Apostolische Administrator begrüßte die Entscheidung, da hierdurch der innerkirchliche Weg der Aufarbeitung erleichtert werde. Grothe erklärte zudem, viele Verstöße und Probleme seien bereits in den letzten Monaten aufgearbeitet worden und man sei auf einem guten Weg, auch den Rest erfolgreich zu behandeln:
"Soweit die Staatsanwaltschaft auf das Selbststimmungsrecht der Kirche verweist, werden wir nun unsererseits mit den Kategorien des Kirchenrechtes die Sachverhalte zu prüfen haben." 
Sinn der aktuellen Tätigkeit sei es, den Gläubigen die Freude am Glauben wiederzugeben und das Selbstbewusstsein der Diözese zu stärken. Hierfür soll unter anderem das St. Georgswerk rückabgewickelt und die Räume der Bischofsresidenz für Konferenzen und Veranstaltungen geöffnet werden. Des Weiteren ist geplant, die Finanzen der Organe "Bistum Limburg", "Bischöflicher Stuhl" und "Domkapitel" im Juli 2014 offenzulegen.

Artikel-hr hier.
Bericht Bistum Limburg hier.

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