Dienstag, 1. Juli 2014

Santo Stefano Rotondo

Eine der schönsten, aber auch verstecktesten Kirchen Roms ist Santo Stefano Rotondo.
Auf dem Celio gelegen, erreicht man sie unter anderem, wenn man vom Lateran die Via di Santo Stefano nach Süd-Westen geht. Allerdings ist das keine besonders reizvolle Strecke, da man an einem Armee-Krankenhaus vorbeikommt und zumindest ich mich regelmäßig gefragt habe, ob ich dran vorbeimarschiert bin. Denn Santo Stefano liegt in einem leicht ungepflegten Garten hinter einer hohen Mauer, nur durch ein Tor zu erreichen. Man muss also etwas genauer hinschauen.
Die Rundkirche gehört zu den ältesten Kirchen Roms und reicht in ihrem wesentlichen Baubestand bis ins 5. Jahrhundert zurück. Ursprünglich von zwei Säulenreihen umgehen, hat man sie später verkleinert und den äußeren Säulenumgang zugemauert. Berühmt ist die Kirche vor allem wegen ihrer Fresken aus dem 16. Jahrhundert, die 32 Szenen frühchristlichen Märtyriums zeigen. Seit dieser Zeit ist die Kirche auch dem Collegium Germanicum et Hungaricum anvertraut.

Die Kirche besitzt auch eine deutsche Internetseite hier.






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