Dienstag, 17. Juni 2014

Zwischen Hybris und Häresie: Helmut Schüller erklärt, was der Papst zum Frauenpriesterum sagen muss

In seinem neuesten Interview dekliniert Pfarrer Helmut Schüller, Chef der ungehorsamen Priester, mal durch, was der Papst zum Thema Frauenordination wie sagen soll:
Eine geschlossene Tür ist ja nicht zugemauert, die kann man wieder öffnen. Es wäre etwas anderes, wenn er gesagt hätte, es gibt gar keine Tür
Heisst, der Papst hat folgende Möglichkeiten sich zu äußern:
1. Die Tür ist verschlossen - es gibt also eine Tür, die kann man aufmachen.
2. Die Tür ist zugemauert - dauert es eben länger, sie aufzumachen.
3. Es gibt keine Tür - nehmen wir halt den Rammbock.
Wir wollen da bewusst innerhalb der Kirche bleiben und gehen deshalb davon aus, dass die Weihe von Priestern durch Bischöfe erfolgt. Selbst als Pfarrer so zu handeln, wäre erst der übernächste Schritt.
Der Rammbock heisst also, die Herren Priester weihen ihre Priesterinnen eben selber, wenn es kein Bischof macht. Auf den Käse sind nicht mal die Donau-Priesterinnen verfallen.

Hoffentlich hat man dem Papst gesagt, wie er was sagen muss, damit die Leute auch wissen, was er eigentlich gemeint hat. Und hoffentlich sagt man ihm auch, dass Priester jetzt gültig Priesterinnen weihen dürfen. Oder wird ihm die böse römische Kamarilla das wieder vorenthalten?

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