Samstag, 14. Juni 2014

Samstäglicher Newsticker

Freiburg: Die Bewegung "Wir sind Kirche und ihr nicht" protestierte gegen die Wahl des neuen Erzbischofs von Freiburg. Durch die Nichtbeachtung der Freiburger Vorschläge werde die Partizipation der Ortskirche vollkommen ausgeschaltet. Daher forderte die Bewegung die Neuwahl des Bischofs, wobei dieses mal auch das Volk in Gestalt der Bewegung "Wir sind Kirche und ihr nicht" gehört und beteiligt werden müssten.

Limburg: Der Hofburger Kreis progressiver Priester im Bistum Limburg wendet sich gegen den Umzug des Bischofs nach Regensburg. Tebartz-van Elst würde weiterhin das Armutsideal des neuen Papstes verraten, indem er in eine Regensburger Luxuswohnung ziehe. Es sei nötig, dass Tebartz-van Elst in einen südamerikanischen Slum ziehe, wo er endlich mal lerne, wie Kirche wirklich sein sollte. Denn jeder Priester, der regelmäßig in südamerikanischen Armutsgebieten gewesen sei, komme geläutert und progressiv wieder heraus.

Brüssel: Die EU-Kommission für Gleichbehandlung, Antidiskriminierung und Verbesserung zurückgebliebener Völker hat die Berichterstattung über den Vormarsch der Terror-Gruppe ISIS scharf kritisiert. Durch die intensive Behandlung der Verbrechen islamistischer Gruppen entstehe in Europa der Eindruck, islamische und islamistische Gruppen seien gewalttätiger als christliche. Aus diesem Grunde wies die Kommission die europäischen Fernsehanstalten an, jede Berichtsminute islamistischen Terrors mit 1,5 Berichtsminuten christlichen Terrors zu ergänzen. Sollte sich kein gleichwertiger Terror auf christlicher Seite finden lassen, sollte man über Proteste gegen Moscheebauten berichten und diese als "von ähnlicher Qualität" bezeichnen.

1 Kommentar :

  1. Ferner fordert die EU-Kommission die Christen im Irak auf, etwas leiser zu sterben, da ihre lauten Todesschreie den kuscheligen Dialog mit dem Islam stören könnten.

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