Donnerstag, 8. Mai 2014

Zwischen der Aurelianischen Mauer und den Caracallathermen

Wer von San Sebastiano die Via Appia zurückgeht, dem ist der Weg über die Callixtus-Katakombe angeraten, da dieser Weg deutlich schöner und entspannter ist. Allerdings muss man dennoch einen kurzen Weg an der eigentlichen Straße entlang gehen. Leider deswegen, weil man dabei mehr Gebrauchtwagenhändlern und verlassenen Restaurants begegnet als Kunst und Kultur.

Besser wird es dann ab der Porta San Sebastiano. Dort hindurchgehend begegnet man gleich einem alten Tor, das früher wohl einmal Teil einer Mauer war, heute aber alleine in der Landschaft herumsteht und mit seinen restlichen Marmorschmuck zum sinnieren über Vergangenes einlädt. Von hieraus geht man die Via di Porta San Sebastiano hinauf. Ähnlich wie die Via Appia ist auch sie von zwei Mauern umrahmt, es wirkt hier aber weniger gedrückt. Zum einen, weil hier kein Bus und kaum Autos fahren, zum anderen weil die niedrigeren Mauern die Gärten der ganz armen Römer erahnen lassen, die hinter diesen Mauern liegen. Die eine oder andere Garage oder ein Balkon auf der Mauer lockert das Bild zudem auf. Hier gibt es auch eine archäologische Ausgrabungsstätte, natürlich zu, als ich kam.

Wenn sich der Blick dann langsam öffnet, begegnet man zum Abschluss der idyllischen Strecke einer einzelnen Granitsäule mit Stern und Kreuz gegenüber der Kirche San Cesareo in Palatio. Wer diese Kirche besichtigen möchte, der sollte den Weg am Sonntag gehen, weil sie nur an diesem Tag zur Messe regulär geöffnet ist. Besonders Freunde des Hl. Johannes Pauls II. können sich zu dieser Kirche auf den Weg machen, da San Cesareo seine Titelkirche als Kardinal war.





1 Kommentar :

  1. Sehr schöne Bilder - wunderbare Erinnerungen auch für mich ! Danke !

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