Samstag, 3. Mai 2014

Samstäglicher Newsticker

Rom: Die Heiligsprechung von Johannes Paul II. stößt auf massive Kritik von kirchenreformorientierten Gruppen. Die Gemeinschaft Wir-sind-Kirche-und-ihr-nicht erklärte: Anders als die Heiligsprechung von Johannes XXIII., die voll dem Geist der Reform entspreche und damit eine echte, ordentliche Heiligsprechung sei, handle es sich bei der Heiligsprechung von Johannes Paul II. um einen Missbrauch von päpstlicher Macht, indem ein Wunder simuliert worden sei. Denn Wunder, so sei allgemein bekannt, gebe es nicht.

Berlin: Der "Rat für ein friedliches Nebeneinander" freute sich über die Verbannung von Schweinefleisch an einigen Kindergärten in Deutschland. Auf diese Weise würden die Kinder schon früh daran gewöhnt, dass man auf andere Kulturen Rücksicht nehmen müsste. Der Rat bedauerte aber, dass die Kinder unverschleierte Kindergärtnerinnen zu sehen bekämen. Man hoffe aber, dass die Kindergärtnerinnen der Zukunft so sozialisiert würden, dass sie die Kinder und ihre Eltern nicht durch ihr zur Schau gestelltes sichtbares Haar beleidigen und sich einer Integration in eine Gesellschaft des friedlichen Nebeneinanders nicht verweigern würden.

Hamburg: Der Presserat für Faireniss und Toleranz zeigte sich verwundert über die Aussage von Birgit Kelle über den "Shitstorm" der über sie hereingebrochen sei. Die Sprecherin erklärte: "Wer auf einem solchen Niveau schreibt wie Frau Kelle, der muss sich nicht wundern, wenn er den Protest engagierter Bürger auf sich zieht. Sie sollte sich lieber darüber freuen, dass nur friedliche Bürger bisher reagiert hätten. Es hätte auch anders kommen können. Das sollte ihr eine Warnung für die Zukunft sein, ob sie alles, was sie sagen kann, auch sagen darf ähm soll."

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