Mittwoch, 30. April 2014

Via Appia Antica

Wenn man von San Sebastiano fuori le mura die Via Appia Antica hinunter geht, entfaltet die 'Königin der Straßen' ihre eigentliche Schönheit. War sie zuvor von den hohen Mauern der nebenstehenden Grundstücke eingepfercht und hatte man immer Angst, von einem Bus den Hintern abgefahren zu bekommen - denn da ist es stellenweise sehr eng - öffnet sich der Blick jetzt ins Weite.
Gegenüber der Kirche erstrecken sich bereits die Ruinen des Maximiansvilla.

Kurz dahinter erhebt sich das Grabmal der Metella aus der Landschaft. Es ist schon von Weitem gut an seinem Turm zu erkennen, da es im Mittelalter zur Festung umgebaut wurde. Gegenüber dem Grab liegt eine kleine Basilika, heute ohne Dach, die als Ausstellungsraum für Freilichtkunst verwendet wird.

Mit dem Metella-Grabmal beginnt die Gräberstraße, da an der Via Appia als einer der wichtigsten Ausfallstraßen in der Antike viele Gräber angelegt wurden. Die Katakomben und die antiken Grabmäler geben noch heute beredtes Zeugnis davon ab.

Während die Via Appia über weite Strecken ein zwar etwas altertümlich wirkendes, doch eine gut befahrbares Pflaster hat, kommen an einigen Stellen die alten Steine zum Vorschein. Hier ist von schnellem Fahren dringend abzuraten. Wer sich an einem sonnigen Tag weiter kommen will als bis zum Metella-Grab, der kann an einigen Stellen der Straße ein Fahrrad mieten.
 



Kommentare :

  1. Nur als Hinweis zu verstehen: San Sebastian fuori le mura, nicht "munera". Sorry.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mein alter Mathelehrer sagte dann immer: Ich wollte euch testen ;-)
      Danke für den Hinweis.

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...