Samstag, 1. März 2014

Samstäglicher Newsticker

Berlin: Die "Gemeinschaft für eine neue Kirche" lobte den Vortrag von Kardinal Kasper vor dem Konsistorium über Familienfragen. Ihr Sprecher erklärte: Man freue sich, dass der Kardinal die Unauflösbarkeit der Ehe verworfen, die Homo-Ehe befürwortet und die Familie als rein soziale und sehr variable Gruppe ohne religiösen oder ethischen Kontext angenommen habe.

Bonn: Mehrere Reform-Gruppen bedauerten den Rücktritt von Benedikt XVI. vor einem Jahr. Seit Franziskus Papst sei, mache es gar keinen Spass mehr, gegen die Kirche zu sein. Dieses ganze Wohlfühlgeschwurmel des neuen Papstes sei ganz schrecklich, betonten mehrere Vorstände auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Diese ganzen schönen Bilder würden vor der Öffentlichkeit total den Terror-Apparat der Kirche überdecken. Daher fordere man einen Beschluss der EU-Kommission, um "korrekte Darstellungen" in den Medien rechtlich erzwingen zu können.

Limburg: Die NAK-Kommission lobte den Papst für seine Entscheidung, Bischof Tebartz-van Elst abzusetzen und bedauerte, dass dies nicht schon vorher geschehen ist. Man habe bereits das Domkapitel angeschrieben, um sich für die Kontrolle des Wahlprozesses anzubieten. Man frage sich aber, warum es noch keinen Diözesanadministrator gebe. Bei der Pressekonferenz anwesende Journalisten teilten dem Sprecher daraufhin mit, dass der Bischof noch gar nicht abgesetzt ist. Der Sprecher bedauerte dies sehr und verlangte vom Papst ultimativ, Tebartz-van Elst binnen 24 Stunden zu entlassen, oder man werde die Bischofsresidenz abbrennen. Und den Dom und die Michaelskapelle sicherheitshalber gleich mit.

Köln: Die Kölner Kircheninitiative freute sich über ihre ersten Erfolge. Mit der Absetzung von Kardinal Meisner habe der Papst eine ihrer wichtigsten Forderungen erfüllt. Und mit der Befragung von 270 engagierten Katholiken habe die Initiative etwas vollkommen Neues für die Laien des Erzbistums erkämpft. Nun nehme man sich vor, genug Unterstützer für eine Volks-Akklamation im Dom zu sammeln, um einen eigenen Kandidaten zu positionieren. Der Sprecher: "Wir sind zuversichtlich, die Hälfte des Nordquerhauses mit unseren Anhängern füllen und damit den Beweis für den Massencharakter unserer Bewegung beibringen zu können.


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