Montag, 31. März 2014

Limburger Wunschkonzert II und Bischof Karl Klein

Bischof Karl Klein
Heute waren die Jungs vom hr mal wieder bei uns im Dom und sind mir im Weg rumgestanden. Daneben haben sie auch ein paar Szenen in der Kirche und ein paar Interviews auf dem Domplatz abgedreht. Daraus ist dann ein etwa drei minütiger Beitrag geworden, der durch ein Gespräch mit Stadtdekan zu Eltz - seines Zeichen erster selbsternannter Medienbeauftragter des Domkapitels - auf fünf Minuten gestreckt wurde.

In der Folge kann man sich schon denken, was der Beitrag für einen Tenor hat. Wenn man dann weiss, dass der örtliche Vorsitzende von Wir-sind-Kirche ins Bild durfte, dann kann man den Rest mitsprechen.
Interessanterweise scheinen weder der hr, noch Stadtdekan zu Eltz oder WisiKi zur Kenntnis zu nehmen, dass sie schon beim neuen Apostolischen Administrator gar nicht gefragt wurden, was sie denn wollen. Man versucht es nicht mal irgendwie auszudeuten, sondern nimmt es schlicht nicht zur Kenntnis und fantasiert schonmal von einer Laienbeteiligung, obwohl unter den besagten Umständen eine Beteiligung des Domkapitels nicht mal sicher ist.

Es wäre ja auch nicht das erste mal, dass man in Limburg das Domkapitel nicht fragt. 1886 wurde Karl Klein vom Papst in Übereinstimmung mit der preussischen Regierung unter Umgehung des Domkapitels zum Bischof ernannt. Wegen "außerordentlicher" und "besorgniserregender" Umstände, wie man in Rom erklärte. Damals ging es lediglich darum, einen regierungstreuen Kandidaten gegen eine ultramontane Mehrheit durchzusetzen. Heute wären die Umstände noch viel außerordentlicherer und ein Eingreifen Roms noch dringender.

Video hier.

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