Donnerstag, 27. März 2014

Bischöflich wohnen: Priesterseminar, Domberg, Kloster, ?

Über die zahlreichen Fragen, denen wir uns in der Causa Limburg stellen müssen, sollten wir auch die menschliche Dimension nicht vergessen. Dazu gehört auch: Was passiert mit Bischof Tebartz-van Elst und wo wird er wohnen?

Jahrelang wohnte der Bischof im Limburger Priesterseminar, das für alles, nur nicht für seinen Luxus bekannt ist. Man kann sich gut vorstellen, wie er sich da auf seine neue Wohnung auf dem Domberg gefreut hat. Dann konnte er endlich am Ende des Jahres 2012 einziehen, um im Oktober 2013 schon wieder weg zu müssen. Zwar damals noch nicht für Dauer und hin und wieder war er auch nochmal da. Aber im Wesentlichen war er doch woanders, nämlich im Kloster Metten in der Diözese Regensburg. Hier kann er auch weiterhin bleiben, wenn er möchte. So erklärte Bischof Vorderholzer, Tebartz-van Elst sei ein gern gesehender Gast. Die Abtei selber bestätigte, dass sich der vormalige Bischof von Limburg zwar nicht in der Kloster aufhalte, dort aber auch noch nicht ausgezogen sei.

Auch was seine Anschlussverwendung angeht, gibt es noch keine klaren Aussagen. Rom hält sich bedeckt, meint lediglich, man werde ihm zu gegebener Zeit eine neue Aufgabe geben. Es wird wohl auch darauf ankommen, wie mit dem Prüfungsbericht im Weiteren umzugehen sein wird und ob Bischof Tebartz-van Elst seinen Willen zur Besserung in Rom glaubhaft machen kann.

Kommentare :

  1. Anschlußverwendung ?

    Wer möchte denn dem Bischof em., der schon ein Bistum in die Sch.... geritten hat und der sich damit verteidigt in kirchenrechtlichen und Verwaltungssachen inkompetent zu sein, eine weitere, verantwortungsvolle Stellung anvertrauen ?

    Rom wird ihn irgendwo mit tollem Titel erstmal zwischen- und dann endlagern.

    Er wurde gewogen, geprüft und für untauglich befunden.

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  2. „Willen zu Besserung?“

    OK, er sollte vielleicht kein neues Bauvorhaben anfangen, aber ansonsten…??

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    1. @Niebecker
      Noja, da könnte man schon noch ein paar Punkte nennen. Seine Kommunikation lief nicht gut und über einige Aspekte seiner Personalführung kann man auch streiten.

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