Donnerstag, 27. März 2014

Bischof Tebartz-van Elst legt nach

Aktuell häufen sich die Materialien über die Vorgänge in Limburg ziemlich. Auf das Bulletin aus Rom folgte die Pressekonferenz des Apostolischen Administrators Weihbischof Grothe und seines Vertreters Rösch sowie die Veröffentlichung des Prüfungsberichtes. Der Kreuzknappe hat eine erste Zusammenstellung hier veröffentlicht.

Nun legt Bischof Tebartz-van Elst mit einer eigenen Stellungnahme zum Bericht nach. Denn er ist mit einigen Aussagen und Einschätzungen dort unzufrieden. Der Tenor scheint mir: Ich bin kein Fachmann und mein Generalvikar hat Mist gebaut. Das Generalvikar Kasper als Manager die meisten Entscheidungen zur Residenz führend vorbereitet hat, haben schon viele vermutet. Allerdings mag man fragen, ob der Bischof nicht ein wenig zu leichtfertig die Vorschläge und Entscheidungen abgesegnet hat, weil sie seinen Vorstellungen so gut entsprachen.

Nachdem ich aber gestern bei der Lektüre des Bulletins ein wenig gehuddelt habe - ein Danke an die Hinweisenden - lasse ich mir jetzt bei der Lektüre des Berichtes und der Gegendarstellung etwas Zeit und schaue dann - was auch technischen Gründen aktuell nicht möglich ist - am Wochenende die Pressekonferenz.

Die Gegendarstellung gibt es u.a. hier zu lesen.

1 Kommentar :

  1. Zwar hasse ich den Rummel um Fußball/ Bayern München, aber :

    Ulli Hoeness zeigt mehr Format, als mein Bischof :

    Er erkennt an Mist gebaut zu haben, beugt sich dem Spruch einer höheren Instanz und hält tunlichst die Klappe, weil ev. noch viel mehr hätte rauskommen können. So verhält man sich, wenn man Größe zeigen will oder eben Demut.

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