Dienstag, 5. November 2013

Papst Franziskus zelebriert versus orientem


Katholiken mit einem leichten Hang zu Barockkaseln und wandausfüllenden Hauptaltären, also Leute wie ich, laufen ja seit dem Rücktritt Benedikts ein bisschen gram durch die Gegend. Da hatten wir uns so über die Spitzen, den Fanon und die XXL-Mitren gefreut und schonmal orakelt, wann der Hl. Vater denn endlich die Sedia gestatoria wieder rausholen würde. Dann trat er zurück und der Jesuit Bergolio kam und wir sahen gleich: Der trägt die Sedia eher selber, als er auf ihr Platz nimmt.

Auch den ollen Sperrholzaltar in der Sixtina hat er gleich wieder reintragen lassen, nachdem wir alle dankbar waren, dass das ehrwürdige aber irgendwie unpassende Möbel verschwunden war. Doch der Papst kann auch anders. So berichtet NLM hier, dass Papst Franzikus am Altar-Grab des Sl. Johannes Pauls II. die Messe ohne Volksaltar gefeiert hat. Der Hl. Vater zeigt sich also flexibel, sprich katholisch weit in diesen Dingen.

Kommentare :

  1. ... "flexibel" ist gut!
    - besser ist vielleicht "ohne klare Linie"? :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich bleibe lieber bei flexibel, sprich katholisch.

      Löschen
  2. Seit wann ist katholisch gleich flexibel???

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da katholisch allgemein bedeutet, ist der katholische Raum groß, sodass man sich flexibel darin bewegen kann.

      Löschen
    2. Ich vermute, dass hier nicht "katholisch" in seiner ursprünglichen Wortbedeutung gemeint ist, sondern das, was man heute im allgemeinen darunter versteht, sprich: wie sich die katholische Kirche verhält und was sie vorlebt. Und das kann man nicht einmal mit viel gutem Willen als "flexibel" bezeichnen.

      Löschen
    3. Als Katholik mit viel gutem Willen bezeichne ich das Verhalten der katholische Kirche als sehr flexibel. Gehen sie mal in eine echte christliche Splittergruppe, danach singen sie auch sie das Lob der Weite der Katholische Kirche.

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...