Samstag, 12. Oktober 2013

Geht Kardinal Meisner auf Distanz?

Jetzt geht Bischof Tebartz-van Elst auch noch seines mächtigsten Fürsprechers in Deutschland verloren. Nach Berichten der FAZ geht Kardinal Meisner auf Distanz zum Limburger Bischof: Für ihn sei mit der Strafanzeige eine neue Lage eingetreten, da Tebartz-van Elst zunehmend der Kirche als Gesamtheit zu schaden beginne. Allerdings lässt sich die Behauptung der FAS noch durch keine Aussage des Kardinals selber stützen.

Aber es gibt Hinweise, die zumindest auf eine gewisse Distanzierung hinweisen. Am deutlichsten kann man es am Domradio sehen. Hier bemühte man sich stets um eine ausgewogene oder zum Limburger Bischof hinneigende Berichterstattung. Seine Befürworter fanden hier immer Raum. Nun jedoch sind aus Köln andere Töne zu hören. Der Domradio-Chefredakteur schreibt einen eher harschen Kommentar über den Bischof, der so vor einigen Wochen noch undenkbar gewesen wäre. Auch ein Interview mit dem Chefredakteur macht deutlich, das man im Schatten des Kölner Doms den Strafbefehl als Einschnitt betrachtet. Und im Rahmen eines anderen Artikels werden schon mal Rücktritts- und Absetzungsszenarien durchdekliniert.

Allerdings weist der Pressesprecher Meisners den Bericht der FAS zurück. Der Kardinal beobachte die Lage im Bistum Limburg nur aufmerksam.

FAZ hier.
Kommentar hier.
Interview hier.
Artikel hier.
Antwort des Pressesprechers hier.

Kommentare :

  1. Du sollst nicht alles glauben, was die MSM so schreiben
    -> http://kath.net/news/43247
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    Medienfalschaussage über Meisner und Limburger Bischof
    Erzbistum Köln weist Bericht der «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» zurück – «Es entzieht sich meiner Kenntnis, wie die FAS zu ihren Schlüssen kommt», erklärte Pressesprecher Christoph Heckeley.
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    1. Danke für die zusätzlichen Informationen.

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