Dienstag, 29. Oktober 2013

Generalvikar Rösch in Limburg

Gestern hat sich der neue Limburger Generalvikar den Mitarbeitern des BOs offiziell vorgestellt. Die Stimmung im Kreuzgang des Alten Ordinariatsgebäudes war gut und optimistisch, ein wenig Aufbruchstimmung lag in der Luft.
"Ich habe keine Angst vor meiner neuen Aufgabe und ich fühle mich hier im Ordinariat nicht allein oder fremd", sagte Rösch vor mehreren hundert Mitarbeitenden. Er nehme das herzliche Willkommen in Limburg gerne an und wolle gemeinsam mit vielen die Verantwortung, die die neue Aufgabe mit sich bringe, wahrnehmen. "Die Nachricht aus Rom erreichte mich auf dem Fahrrad als ich auf einem Pilgerweg nach Santiago war", so Rösch. Natürlich sei er zunächst etwas geschockt gewesen. Aber die Ruhe des Pilgerns, habe ihm gut getan. So trete er mit Elan, mit der nötigen Ruhe und mit viel Freude das Amt des Generalvikars an.
Mit Blick auf die aktuelle Situation im Bistum Limburg machte Rösch deutlich, dass er "Freude am Gestalten unter nicht perfekten Umständen" hat. "Wir leben in einer konkreten Realität und in einer konkreten Welt. Hier ereignet sich Glück und hier gibt es viele Dinge, die angefasst werden müssen", sagte Wolfgang Rösch. Offenheit, Wahrheit und Transparenz seien dafür unabdingbar. Er habe das Ziel, dass das Bistum wieder zu Ruhe komme und das die Mitarbeitenden wieder stolz auf ihren Dienst für die Kirche von Limburg sein können. Es gelte Gott im Alltag zu erleben und die gegenwärtige Krise als Chance zu sehen. "Ich bin stolz ein Limburger zu sein", erklärte Rösch seinen Mitarbeitern. Bereits beim Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen habe er die Vielfalt an Charismen und Spiritualität sowie die Vielfalt an Meinungen und Kompetenzen schätzen gelernt. Dieser Reichtum sei nach wie vor da und darauf gelte es konstruktiv und vertrauensvoll aufzubauen. "Als Mitarbeiter in der Kirche von Limburg sind wir dann erfolgreich, wenn durch uns Menschen näher zu Gott kommen. Sein Geist wirkt in der Kirche", so der 54-Jährige.
Rösch wurde vom Präfekten der Bischofskongregation als Generalvikar eingesetzt. Er hat die Rechte, Pflichten und Vollmachten, die das Kirchenrecht für dieses Amt vorsieht, ist aber "allein und ausschließlich" dem Heiligen Stuhl informations-, und rechenschaftspflichtig.
Nach der Vorstellung gab es einen Gottesdienst in der angeschlossenen Stadtkirche. Zelebrant war Weihbischof Löhr, der auch an den Bischof und den vormaligen Generalvikar erinnerte, derer man im Gottesdienst auch Gedenken wollte. Auch Rösch wollte nicht gegen Nachtreten, das liege ihm nicht, wie er in der Predigt meinte. Es gehe vielmehr darum, nunmehr im Vertrauen nach vorne zu schauen.

Quelle: hier.

Kommentare :

  1. Auf Hochwürden Rösch wartet eine Menge Arbeit, zumal gerade einer der Hauptakteure Amok läuft.

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  2. Hochwürden Rösch hat ein Himmelfahrtskommando.Auch Kardinal Lehmann steigt jetzt in den Ring. Hätte er doch zumindest geschwiegen.
    Beten wir, daß Hochwürden Rösch das mit Gottes Hilfe schafft,

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