Montag, 23. September 2013

Tebartz-van Elst: Bischof nach den Worten des Papstes

Häufig wird gegen den Limburger Bischof Tebartz-van Elst angeführt, er sei ein Relikt aus einer anderen Ära und ganz anders als Papst Franziskus. Der sei ja bescheiden, nah bei den Menschen etc. wohingegen Tebartz-van Elst das alles nicht, sondern das glatte Gegenteil, sei.

Schaun wir mal, ob das immer so stimmt.
So sagte Papst Franziskus bei einer Audienz für die Priester seiner Diözese:
„Wir Bischöfe“, habe der Papst gesagt, „müssen den Priestern nahe sein, wir müssen sie lieben, die Priester sind für uns die Nächsten. Die Nächsten des Bischofs sind die Priester.“
Von Christus wissen wir, wer mit dem Nächsten gemeint ist. Derjenige, der für einen Menschen da ist, besonders in der Not, der nicht nach sich, sondern nach ihm fragt.
Neulich berichtete mir ein Bekannter, der als pastoraler Mitarbeiter in einer Pfarrei des Bistums gearbeitet hat, vom Sterben eines alten Priesters. Und wer hat alles stehen und liegen lassen und kam, um dem alten Mann auf seiner letzten Reise zu begleiten? Sein Bischof Tebartz-van Elst.
Das sich der Bischof gerade des Problems der Einsamkeit seiner Priester bewusst ist, zeigt auch eine neue Tradition in Limburg. So lädt der Bischof an Ostern die Priester der Umgebung in Limburg zum gemeinsamen Essen und Beisammensein ins Priesterseminar. Begründung: Da schieben sich manche Priester am Ostersonntag eine Pizza in den Ofen und setzen sich davor.
Wer ist hier der Nächste der Priester? Der Bischof!

Quelle: Tagespost hier.

Kommentare :

  1. So einen fürsorglichen Bischof würden sich die Priester einer Erzdiözese im Süden unserer Republik auch wünschen.

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  2. Dieser Bischof mag vielleicht Fehler begangen haben, aber er hat das Herz eines echten Hirten! Vergelt's Gott für diesen Bericht.

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