Samstag, 28. September 2013

Samstäglicher Newsticker

Brüssel: Der Europäische LGBT-Verband fordert eine pairtätische Repräsentation ihrer Lebensformen in der Werbung: "Es ist nicht angemessen, dass die Lebensformen unserer Mitglieder in der Werbung nicht gleichberechtigt abgebildet werden. Wir verlangen, dass jede Lebensform gleiche Werbezeit erhält." Die EU-Kommission für Gleichberechtigung, Gleichstellung und Gleichheit ließ verlauten, sie nehme den Vorschlag mit Interesse auf.

Berlin: Die Gemeinschaft für eine solidarische Kirche spricht sich für eine Kultur des barmherzigen Miteinanders aus: "Wir dürfen demjenigen, der in Sünde lebt, seine Fehler nicht ständig vorhalten und auch nicht Umkehr von ihm erwarten. Vielmehr müssen wir darauf vertrauen, dass Jesus ihn  liebt und diese Liebe in Barmherzigkeit ihm gegenüber umsetzen." Über den Limburger Bischof Tebartz-van Elst sagte der Pressesprecher: "Die Unterstützung des Limburger Bischofs ist auf keinen Fall tragbar, da Tebartz-van Elst durch sein Verhalten so viele Menschen unsolidarisch behandelt hat. Wir müssen immer wieder seine Sünden kritisch benennen, um das Bistum zu retten, da wir von diesem Bischof keine Umkehr zu erwarten haben."

Limburg: Am Donnerstag fand in Limburg eine Veranstaltung des "liebevollen Dialogs" - so der Veranstalter, über die Krise im Bistum statt. Da der Bischof leider nicht teilnehmen wollte, kamen die Teilnehmer zum Bischof auf den Domplatz. Dabei schwenkten sie Transparente wie "Tebartz go home", "Bischofspalast zu Volkespalast", "Weniger Schmuck, mehr Frauen am Altar" und "Demut verlangen wir, nicht Hochmut". Leider habe der Bischof auch auf diese freundlichen Dialogansätze nicht reagiert und damit seine Kommunikationsunfähigkeit bewiesen, so der Sprecher der Veranstaltung.

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