Samstag, 21. September 2013

Samstäglicher Newsticker

Rom: Die Vereinigung der schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen Heiligen in der katholischen Kirche (LGBTSCC) zeigte sich erfreut über das Interview von Papst Franziskus: "Endlich sagt ein Papst offen, was Sache ist: Auch Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle sind Heilige, wenn sie mit ihrem Partner in Liebe und Verantwortung leben."

Auf der Donau: Erzpäpstin Maria II. ist erbost über das Interview von Papst Franziskus. Es hätte mit ihr abgesprochen werden müssen, erklärt ihre Sprecherin. Nun gerate die Päpstin in Zugzwang, da die Weltöffentlichkeit von ihr erwarte, auch ein solches Interview zu geben. Dabei werde sie aber schlechter abschneiden, da sie sentimentale Aussagen wie "Ich bin ein Sünder" nicht treffen könne. Immerhin sei die Erzpäpstin eine vollkommene Heilige.

Das Weltfenster berichtet: "Papst kritisiert im neuen Interview Bischof Tebartz-van Elst und legt ihm den Rücktritt nahe. Denn weder hat der Limburger Bischof die Gabe der Unterscheidung, auf die Franziskus werd legt, noch ist er in der Lage, sich selbst als fehlerbehafteten Menschen anzusehen." Außerdem wohne Tebartz-van Elst in einem Palast, Franziskus in einem Hotel.

Der Weltfrauenpriesterinnenrat ist erfreut über die Zuordnung der Frauen in der Kirche, die Papst Franziskus in seinem Interview gibt. Denn der Papst habe anerkannt, dass Maria Magdalena wichtiger gewesen sei als die Apostel und damit die Basis für ein neues Verständnis von Hierarchie gegeben, indem endlich die Frauen das sagen haben, da diese ohnehin viel geeigneter wären, die weibliche Kirche zu leiten als Männer.

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