Samstag, 7. September 2013

Samstäglicher Newsticker

Limburg/Irgendwo auf der Donau: Die Sprecherin der Erzpäpstin Maria II. Mayr-Lumetzbeger, Prälatin Dr. Erdfrau-Witzelstein, teilte das große Bedauern der Erzpäpstin zu den Vorgängen in Limburg mit. Wer als Bischof so handle, habe bewiesen, fehl am Platz zu sein. Daher hat Päpstin Maria II. Bischof Tebartz-van Elst mit sofortiger Wirkung beurlaubt und eine Koadjutorin für das Bistum eingesetzt. Ihre Eminenz Kardinälin Ludovika-Erika von Sternspieß werde in wenigen Tagen in Limburg eintreffen, um die Amtsgeschäfte zu übernehmen.

Limburg: Kardinälin Ludovika-Erika von Sternspieß, Koadjutorin für das Bistum Limburg, teilte auf einer Pressekonferenz nach ihrer Ankunft ihr Missfallen über die mangelnde Kooperation der Mitarbeiter für ihren Auftrag mit. Weder habe man sie im Ordinariat als Kardinälin-Koadjutorin begrüßt, noch sie in das Bischofshaus eingelassen. Die Mitarbeiter bestanden vielmehr darauf, Bischof Tebartz-van Elst sei weiterhin Bischof von Limburg. Kardinälin von Sternspieß: "Ich werde Ihre Allheiligkeit, die Erzpäpstin bitte, das Interdikt über Limburg zu verhängen, bis das Bistum sich der rechtmäßigen Autorität unterworfen hat."

Limburg: Am Donnerstag hat Bischof Tebartz-van Elst Besucher in seine neue Residenz eingeladen, damit sie sich selbst ein Bild von ihr machen konnten. Selbst Journalisten durften, nachdem sie sich privat angemeldet hatten und schon drin waren, an ihr Teilnehmen und mit dem Bischof Gespräche führen. Jetzt deckt die FIZ auf: Die gezeigte Residenz ist in Wahrheit eine Attrappe, die eigens für diesen Zwecke aufgestellt wurde. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde ein Loch unter der Residenz gegraben und Dienstag auf Mittwoch die Gebäude mittels einer Senkvorrichtung in das Loch abgesenkt. Dann wurde schnell eine Attrappe aus Pappe mit hier da ein paar Steinen an den Wänden hochgezogen, durch die die Besucher geführt wurden.


Kommentare :

  1. So ganz daneben sind die Meldungen nicht.

    Vgl. http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/57064.html

    »Frankfurt, 07.09.2013 (KAP) In den Konflikt über die Amts- und Lebensführung des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst greift jetzt offenbar der Vatikan unmittelbar ein. Am Montag werde Kardinal Giovanni Lajolo (78) in Deutschland erwartet, meldet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Der ehemalige vatikanische Spitzendiplomat solle sich als "Apostolischer Visitator" unter anderem im Gespräch mit Bischöfen und Mitgliedern der Diözesanleitung ein Bild von der Lage in Limburg verschaffen…«

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    1. Da hinkt Kathweb bissel hinterher. Das Bistum hat die Meldung präzisiert. Es handelt sich nicht um eine Visitation - um die der Bischof selbst gebeten hatte - das sieht man in Rom nicht als notwendig an, sondern um einen brüderlichen Besuch.

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