Montag, 16. September 2013

Johannes von Damaskus

Da ich diese Woche ein längeres Aufbauseminar und von daher wahrscheinlich wenig Zeit habe, mich dem Blog zu widmen, gibt's diese Woche mal wieder einen längeren Kirchenvätertext. Dafür habe ich mir Johannes von Damaskus ausgesucht, einen wenigen bekannten Kirchenvater. Wir beginnen daher mit einer kurzen biographischen Skizze.
Johannes wurde in Damaskus um das Jahr 650 in einer arabischen, aber christlichen Familie geboren. Sein Vater war in dieser Stadt Finanzminister am Hof des Kalifen. Johannes war wohl zunächst Mitarbeiter seines Vaters und begann damals bereits mit seiner literarischen und dichterischen Tätigkeit. Als er sich noch vor dem Jahre 700 mit seinem Adoptivbruder in das Kloster Mar Saba bei Jerusalem zurückzog, am der antichristlichen Einstellung des nun regierenden Kalifen bestimmt einige Bedeutung zu. Von Patriarch Johannes V. von Jerusalem gegen seinen Willen zum Priester geweiht, wurde er von diesem zu vielen Aufgaben herangezogen, insbesondere im Bilderstreit. Auch auswärtige Bischöfe waren um seine Dienste dankbar und gaben somit den Anstoß zu einem beträchtlichen Teil seines Lebenswerkes. Nach seinem Tod (vor dem Jahr 754) wurde er bereits vom zweiten Konzil von Nizäa (787) als verehrungswürdig bezeichnet.

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