Samstag, 13. Juli 2013

Samstäglicher Newsticker

New York: Das "Institute of catholic reform" veröffentlicht neue Daten zur Entwicklung der katholischen Kirche. Pressesprecher: "Aus den vorliegenden Zahlen ergibt sich die unbedingte Notwendigkeit zu einer Reform der katholischen Kirche. Die Zahl der Gläubigen, der aktiven wie passiven, geht seit Jahrne zurück, ebenso wie die Zahl der Priester und Ordensleute. So nimmt die Zahl der Ordensmänner im letzten Jahr um 18 % ab, die Zahl der Ordensfrauen sogar um 22 %. Daher schlagen wir die Einführung eines weiblichen Priestertums, die Abschaffung des Zölibats für Diözesanpriester_innen und Ordensleute sowie die Zulassung von homosexuell verheirateten Geschiedenen zur Kommunion und die Trauung von Hundehochzeiten vor." Auf die Frage des Redakteurs des Monte Cassino Post, ob die vorliegenden Zahlen denn nicht nur Europa betreffen, teilte der Pressesprecher mit: "Da nur aus Europa, Nordamerika und Ozeanien reif genug für belastbare Zahlen sind, rechnen wir diese Zahlen hoch."

Berlin: Der Sprecher von Wir-sind-Kirche-und-ihr-nicht Karl-Heinz Müller-Dehn sprach Papst Franziskus für den Besuch in Lampedusa den Respekt des Kirchenvolkes aus. "Damit ist Bischof Franziskus aus dem Schatten seines Vorgängers herausgetreten, dessen Leben sich zwischen Dogmen und Piusbrüdern abspielte und der sich für die Nöte der Menschen nicht interessiert hat. Benedikt traf sich mit Kardinälen, Bischöfen und Diktatoren, Franziskus mit rebellischen Ordensfrauen, Arbeiterpriestern und Flüchtlingen." Müller-Dehn versicherte darüber hinaus, er freue sich schon darauf, von Papst Franziskus zum Vier-Augen-Gespräch zwischen Gleichrangigen eingeladen zu werden.

Neue Benimmregeln für Rompilger: Das Institut für Memorandums-Förderung gibt neue Regeln für die Rompilger im Sommer heraus: Im Petersdom sind Hotpants und Bauchfreie Tops durch dei Damen zu tragen, Muskelshirts und kurze Shorts durch die Männer. Kardinälen ist heftig zuzuwinken, damit sie einen bemerken und rüberzurufen: "Rotkäppsche, wie is?" Der Papst ist mit "Ei Gude wie?" oder "Franz, wie gehts Keule?" von jungen Menschen mit "Jo, Mother-piep-, mach die Kebekus, voll geil, Du" anzusprechen. Dem Papst emeritus ist zur Begrüßung die Hand auf die Schulter zu legen mit den Worten: "Ich hab ja nix direkt gegen dich, aber ..." und eine beliebige Kritik zu ergänzen, die sich bevorzugt auf Liturgie, Dogma oder Sexualmoral bezieht.

Die Sprecherin der Gemeinschaft für eine arme und gerechte Kirche, Wilhelmine Küsselbecker, freut sich über die feierliche Watsche des Papstes gegenüber Priestern, die großkotzig mit ihrem BMW durch die Gegend fahren. Dies widerspreche dem Geist des Evangeliums, darin stimme man Franziskus voll zu. Man könne nicht Christ sein und so ein protziges Auto fahren, während KInder in Afrika hungern, ergänzte Küsselbecker. In Papst Franzikus hoffe man, nun endlich einen Polo-fahrenden Papst gefunden zu haben. Daher habe man ihm auch schon eine Mitgliedskarte für die Gemeinschaft nach Rom geschickt. Für weitere Fragen stand Frau Prof. Küsselbecker leider nicht zur Verfügung, da ihre Fahrerin mit dem Merzedes wartete, um zum nächsten Termin zu kommen.

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