Samstag, 29. Juni 2013

Samstäglicher Newsticker

Berlin: Das Magazin für das Jahr des Dialogs VETO nimmt das CREDO-Magazin unter Beschuss. So wird berichtet: "Das 340 Seiten starke Magazin wurde 22 deutschen Zeitungen beigelegt, wofür Großspenden von mehreren duzend Millionen Euro aufgebracht werden musste. Diese wurden teilweise über die Vatikanbank bereitgestellt, die damit das Geld von im Drogengeschäft tätigen kolumbianischen Opus Dei-Mitgliedern wusch. ... CREDO versteht es auch nicht, vernünftigen und vorurteilsfreien Glauben vorzustellen. Die Autoren bestehen samt und sondern aus Pius-Brüdern und Legionären Christi, ausschließlich Priester, Prälaten und Mönche. Auch ist kein einziger von ihnen Hans Küng, Eugen Drewermann oder Wilhelmine Küsselbecker. ... Indem das Magazin behauptet, es gebe keinen Unterschied zwischen dem historischen und dem Jesus des Glaubens leugnet es die absolut sichere und unleugbare Erkenntnis, dass der historische Jesus in Wahrheit Jeschua hieß und der Ehemann von Maria Magdalena war. ... Das Magazin hat keine Unterstützung unter den deutschen Bischöfen, die allesamt seine Verbrennung in den Ordinariatshöfen angeordnet haben."

Frankfurt: Zahlreiche konservative evangelische Kirchenmitglieder wollen wegen der neuen Orientierungshilfe aus ihrer Kirche austreten. Dazu der Sprecher der Landeskirche Kirche Helgoland-Westküste: "Wir weinen ihnen keine Träne nach. Wer nicht Mitglied einer modernen und offenen Kirche seien will, der soll doch katholisch werden." Die katholische Kirche lädt die ehemaligen Evangelischen herzlich ein, sich ihr anzuschließen.

Washington D.C.: Präsident Obama erklärt: "Wir werden keine Kampfjets losschicken, um die Homo-Ehe in der katholischen Kirche durchzusetzen." Sein Sprecher ergänzt: "Noch nicht."

Austin: Die Demokratische Abgeordnete Wendy Davis wurde von Abtreibungsbefürwortern mit dem Goldenen Schwangerenbauch ausgezeichnet. Für ihr heroisches Eintreten für das Recht der Frauen, über die Existenz eines parasitären Zellhaufens in ihrer Gebärmutter zu entscheiden habe sie ein Bild echten amerikanischen Humanismus und wahren Menschenliebe gezeigt. Man bedaure es jedoch, das die menschenverachtenden Republikaner den Krieg gegen die Befreiungskliniken fortsetzten. Allerdings bestehe nunmehr die Hoffnung, dass es viele weitere Wendys in den anderen Bundesstaaten geben werde, so Befürwortersprecherin Lindsey Perilous.

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