Sonntag, 16. Juni 2013

Samstäglicher Newsticker (heute am Sonntag)

Königswurstelhausen: Gegen-Euko-Sprecherin Eugenia-Cäcilie Bretterdez freute sich über die große Teilnahme am Abschlussgottesdienst, die zeige, wo die wahre und erfolgreiche Kirche zu finden sei. Im Gegensatz zu den leeren Rängen im Kölner Stadion habe es im Gegen-Euko-Stadion keine leeren Sitzplätze gegeben. Oder hätte es nicht gegeben, wie die Sprecherin zugibt. Denn da die Organisatoren es versäumten, die Anlagennutzung mit den Sportvereinen abzusprechen musste man den Platz der lokalen Fussballmannschaft abtreten und ins Gemeindehaus ausweichen. Dessen großer Saal mit 135 Plätzen sei aber gut gefüllt gewesen und beweist nach Ansicht von Bretterdez die Anziehungskraft reformerischer Veranstaltungen.

Königswurstelhausen: Der Abschlussgottesdienst des Gegen-EuKo endete im Streit, als die Priester_innen den Laientheolog_innen die Konzelebration verweigerten. Priesterin Simonie Großkopfler hierzu: "Bei allem Respekt vor den engagierten Laien, aber die Zelebration der Messe ist den geweihten Priesterinnen und Priestern vorbehalten. Da kann doch nicht jeder am Altar stehen und seine Griffel über die Gaben halten." Dagegen wandte sich Dr. Cornelia Erdfrau-Witzelstein: "Ich lasse mir doch nicht von irgendwelchen Tusnelden das Recht verweigern, am Tisch zu stehen und die Gaben wirksam mitzusegnen. Nur weil die geweiht sind haben die doch nicht mehr zu können als ich. Wo kommen wir dann da hin? Da kann ich ja gleich in den Vatikan gehen!"

Frankfurt: Die FIZ (Freie Intelligente Zeitung) berichtet über 100 Tage Franziskus: "Nach 100 Tagen ist klar: Nichts wird in der katholischen Kirche beim Alten, kein Stein auf dem anderen, kein Traditionalistenauge trocken bleiben. Nachdem Franziskus die päpstlichen Privatgemächer, den goldenen Stab Benedikts, die roten Schuhe der römischen Kaiser aufgegeben hat, werden bald weitere Symbole päpstlicher Macht folgen. Es wird erwartet, den Papst in Bälde nicht mehr in weißer Soutane, sondern im normalen Anzug sehen zu können, nicht mehr im Papamobil, sondern zu Fuss, nicht mehr mit Mitra, sondern barhäuptig. Auch andere Reformschritte machen Hoffnung. Mit der Einsetzung eines beratenden Kollegiums ist der erste Schritt zu einer Parlamentarisierung der Kirche getan, dem Weitere folgen werden. Mit der Bitte um das Gebet der Gläubigen beginnt die Demokratie in der Kirche aufzublühen. Bald wird der Papst den amerikanischen Nonnen den Rücken stärken, die tridentinische Messe verbieten und der Befreiungstheologie zum Sieg verhelfen."

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