Sonntag, 28. April 2013

Verfahren gegen Bischof Tebartz-van Elst?

Ein Bischof hat es nicht leicht. Aber manche Bischöfe haben es besonders schwer. Bischof Tebartz-van Elst gehört dazu. Ohne Zweifel haben ihn viele Medien, besonders der Spiegel, auf der Abschussliste. Ohne Zweifel laufen viele diesem Leitmedium brav hinterher. Ohne Zweifel aber auch fehlt es dem Bischof in gewissen Maßen an Medienkompetenz. Natürlich kann man, wenn manche Presseorgane einen einfach nicht mögen, nicht viel tun. Man kann es sich aber auch besonders schwer machen. Und offenbar hat es sich Bischof Tebartz-van Elst mit dem Spiegel besonders schwer gemacht. Im Zuge des 1. Klasse Fluges nach Indien hat der Bischof sich wohl versucht rauszureden und ist damit, weil die Kamera lief, wieder mal in den negativ Schlagzeilen. Das man dahinter, weil die Geschichte dem Spiegel erst nach Monaten eingefallen ist, einen weiteren Versuch des Magazins erkennen kann, den Limburger Oberhirten zu drangsalieren, liegt nahe. Aber auch, unser Bischof (ja, das ist er immer noch und bleibt es auch) hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Doch nunmehr hat sich die Staatsanwalt eingeschaltet und wir können hoffen, dass damit eine gewisse Sachlichkeit in das Verfahren eintritt. Warten wir also ab und beten wir, dass alles gut ausgeht und unser Bischof wieder seinen Hirtendienst ungestört und mit einer verbesserten Medienkommunikation ausüben kann.

Ausgangspunkt des ganzen Dramas war dieser Blogeintrag hier.
Radio Vatikan meldet das.
Die Rhein-Zeitung berichtet dies.
Das Bistum Limburg erklärt dazu neuestens jenes.

1 Kommentar :

  1. Man muss dazu wissen, dass dem Bischof bis zum Zeitpunkt des Gesprächs von Seiten des SPIEGEL Geldverschwendung vorgeworfen worden war, weil er 1. Klasse geflogen sei.

    Demgegenüber wollte der Bischof wohl klarstellen, dass nur Business Class bezahlt worden war.

    Statt zu sagen: "Es ist Business Class gebucht und bezahlt worden und das Upgrade hat den Kirchensteuerzahler nichts gekostet" hat er schlicht gesagt "Business Class sind wir geflogen".

    Misslich ist freilich die eidesstattliche Versicherung, in der der Bischof versichert hat, er habe nicht gesagt "Business Class sind wir geflogen".



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