Donnerstag, 25. April 2013

Sex mit Kindern und Käsekuchen

Im Gespräch mit Dr. h.c. Rainer Michel, Vorsitzender der Organisation Multisex.

Herr Dr. Michel, können sie uns zunächst kurz etwas über ihre Organisation sagen?

Sehr gern. Die Organisation Multisex wendet sich gegen die vorherrschende Meinung, Heterosexualität sei der sexuelle Normalzustand, während alle anderen Formen Abweichungen von dieser Grundhaltung wären. Auf diese Weise werden, selbst unter der Voraussetzung einer rechtlichen Gleichstellung der anderen Formen, diese indirekt diskriminiert. Meine Organisation kämpft daher für die gesellschaftliche Abschaffung des Primats der Heterosexualtität und die Befreiung des Menschen, Sex mit allem und jedem ausüben zu dürfen.

Mit allem und jedem?

Ja genau. Männer, Frauen, Kinder, Schafe, Rinder, Roboter, Käsekuchen etc.

Käsekuchen?

Ja, Käsekuchen. Das geht tatsächlich. Das Wissen nur viele Menschen nicht, weil sie eben auf heterosexuelle Vorstellungen festgelegt sind. Nach wissenschaftlichen Studien des IGG (Institut für Gesellschaftliche Gleichheit) sind nur 21 % der Menschen wirklich heterosexuell veranlagt. Alle anderen würden andere Formen der Sexualität ausleben, wenn man sie nicht durch ein vergiftetes repressives Klima entsprechend umgekohlt hätte. Das hat was von Gehirnwäsche.

Herr Dr. Michel, Daniel Cohn-Bendit wird von einigen kritisiert, weil er geschlechtlichen Umgang im weiteren Sinne mit Minderjährigen gehabt habe. Ihre Organisation dürfte damit kein Problem haben?

Da muss man differenzieren. Was Cohn-Bendit gemacht hat, finden wir nicht gut. Weil er als Mitarbeiter und Aufsichtsperson gewirkt hat, übte er Mittels des Machtgefälles eine starke sexuelle Austrahlung auf die Kinder aus. Das Auszunutzen hatte etwas von Machtmissbrauch. Dagegen verwahren wir uns. Sexualität kann es gerechterweise nur zwischen Gleichgestellten im freien Entschluss beider und in gegenseitiger Übereinstimmung geben.

Freier Entschluss zwischen Gleichgestellten mit Kindern und Käsekuchen?

Ah, ich sehe, das irritiert sie. Aber das ist gar nicht überraschend. Sie sind ja entsprechen umerzogen worden. Ich will es ihnen erklären. Fangen wir mal mit Kindern an. Die Vorstellung, Kinder seien unfertige Menschen, ist ja total mittelalterlich. Kinder besitzen schon sehr früh alle Eigenschaften und Wünsche eines normalen Menschen. Qualitativ macht es nach der Geburt kaum mehr Entwicklungen durch, lediglich was die quantitative Ausprägung angeht. Ein Kind hat also auch sexuelle Bedürfnisse, kann diese aber in nicht richtig artikulieren, da den Erwachsenen das Verständnis dafür fehlt. Wenn sie aber, wie Cohn-Bendit damals, die Signale erkennen, ist das als Wunsch des Kindes aufzufassen und ernst zunehmen. Und wenn jemand einen Wunsch nach etwas hat, ist es ja kein Zwang und wo kein Zwang auch keine Gewalt. Und wenn es keine Gewalt ist, sollte es auch nicht strafbar und daher gesellschaftlich anerkannt sein.

Aber die meisten Pädagogen sind sich einig, dass Kinder weder körperlich noch psychisch eine selbstbestimmte sexuelle Beziehung eingehen können.

Nur weil auch diese Forscher von ihren Vorurteilen geprägt sind. Jeder von uns hat ein Bewusstsein, das ab dem Beginn unserer Existenz ausgeprägt ist. Nur ist die Wahrnehmung heute so eingeschränkt, das wir nur bestimmte Signale und Ausdrucksformen als Bewusstsein gelten lassen. Und das sind, welch Wunder, jene Formen der Erwachsenen. Kindgerecht ist das nicht. Und bedenken sie, wenn man selbst mit einem Käsekuchen eine sexuelle Beziehung haben kann, dann doch sicher auch mit einem Kind.

Ja, das mit dem Käsekuchen ....

Sie als Christ müssten das doch verstehen. Alles auf der Welt ist von einem göttlichen Odem durchweht und alles trägt einen göttlichen Funken in sich. Diesen Funken nennen wir bei sogenannter belebter Materie Bewusstsein. Aber auch unbelebter Materie kommt solcher Funken zu. Wie bei den Kindern gilt aber auch hier: Die Gesellschaft hat bestimmte Definitionen ausgeprägt, in deren Rahmen sie Bewusstsein etc. anerkennt. Alles andere fällt unter den Teppich. Aber auch der Käsekuchen besitzt einen göttlichen Funken und damit Bedürfnisse. Und manche Käsekuchen haben eben das Bedürfnis nach Sex. Das ist nichts Ungewöhnliches.

Herr Dr. Michel, ich bedanke mich für das sehr aufschlussreiche Gespräch.

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