Montag, 22. April 2013

Nightfevertreffen Nachlese: Anfang und Ende

Zwei Bilder werden mir vom Nightfevertreffen in Paderborn besonders deutlich in Erinnerung bleiben: Der Beginn und das Ende. Ok, klingt jetzt wenig beeindruckend. War es aber, weil es so unterschiedlich war.


Der Beginn war buchstäblich verregnet. Während wir in der Prozession von der Busdorfkirche Richtung Dom begannen sich dunkle Wolken über uns zusammenzubrauen, die schließlich am Kreuzgang auf uns herabzuregnen begannen. Da der Dom zwischenzeitlich abgeschlossen worden war, mussten wir aus dem Regen in die Bartholomäuskapelle fliehen. In diesem kleinen, recht kargen romanische Kirchlein wurde der liturgische Teil des Abends mit dem Segen einer Reliquie beschlossen, während es draußen richtig zu Schütten anfing und die Dunkelheit über uns hereinbrach. Man fühlte sich so ein wenig an die Lage der Kirche in Deutschland erinnert. Die Aussichten sind trübe, die Bedingungen schlecht und eine kleine Gemeinde scharrt sich um die Heiligen.

Bildquelle hier.
Ganz anders das Ende: Diesmal durften wir in den Dom rein, denn wir hatten den örtlichen Weihbischof mitgenommen. Der Paderborner Dom ist eine lichte frühgotische Hallenkirche mit tollen angebauten Seitenkapellen und riesigen Chorabschlussfenstern. So konnte das Treffen liturgisch mit Pomp und circumstance zu Ende gehen. Einen extra Bonus gab's bei der Abfahrt, als der Himmel aufriss und die Sonne am ostwestfälischen Himmel lachte und uns strahlend auf dem Heimweg geleitete. Man fühlte sich an die triumphierende Kirche erinnert, die sich im hellen Glanz der Herrlichkeit Gottes sammelt, um dann in die Welt hinauszuströmen um den Auftrag Gottes zu erfüllen und das Licht des Evangeliums den Völkern zu bringen.

Bilder und Informationen zu Nightfever gibt's hier.

Fortsetzung hier.

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