Montag, 1. April 2013

Montäglicher Newsticker

Frankfurt: Das Institut für angewandte Demut (IFAD) deckte auf: Die Sommerzeit wurde vor Jahrzehnten nur deswegen eingeführt, um den Christen am Ostersonntag eine Stunde ihres Feiertags zu stehlen. Auf diese Weise wollen die säkularen Politiker auch die Gnade des Tages für die Christen verkürzen und den Sturm gegen die Kirche vorbereiten.

Rom: Auf Anfrage der Redaktion beruhigte die Glaubenskongregation die Gläubigen. Der Segen von Ostern mildere sich nicht durch die Kürze des Ostersonntags. Um die Gläubigen aber zu beruhigen empfahl die Kongregation, die Ostervirgil um eine Stunde zu verlängern.

Limburg: Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat den Ansatz der Glaubenskongregation begeistert aufgegriffen. Er hielt es allerdings für sinnvoll, die Ostervirgil um über zwei Stunde zu verlängern. Hierfür wurde folgendes Programm vorgesehen: Der Bischof begann die Messe im violetten Pulviale und zog sich zwischendurch mit Konzelebration und Diakonen um, + 5 min.  Alle Lesungen der Osternacht wurden ungekürzt vorgetragen, + 45 min. Der Bischof predigte nicht über drei, sondern über sieben Punkte, + 30 min. Der Bischof taufte alle Taufbewerber des Bistums en block im Dom, dazu kam eine kurze Taufkatechese, + 30 min. Die Kommunion wird andächtig (!) an neu aufgestellten Kommunionbänken mit der vollständigen tridentinischen Spendeformel ausgeteilt, + 30 min.

1 Kommentar :

  1. Unsere Osternacht (alter Ritus) hat knapp drei Stunden gedauert. O vere beata nox!

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