Donnerstag, 18. April 2013

Ich bin Christ und glaube nicht an Gott?

Ja, geht denn das? frage ich mich.

Ja, das geht offenbar. Die neueste Insa-Studie hat ausbaldowert, dass 21 % der Katholiken und 24 % der Protestanten nicht an Gott oder ein höheres Wesen glauben. Da muss aber ein hohes Maß an Verdrängungskompetenz vorliegen, wenn ich mich als Christ bezeichne, aber nicht mal an Gott glaube. Immerhin kann man noch positiv unterstellen, dass wenigstens die große Mehrheit noch an Gott glaubt.

Das kann man in Sachen Auferstehung aber nicht mehr behaupten. Die Frage, ob sie an die Auferstehung (von wem eigentlich?) und ein Leben nach dem Tod glauben, beantworten nur 51 % der Katholiken und 42 % der Protestanten mit Ja. Uns Katholiken vorne zu sehen ist dabei ein ziemlich schwacher Trost. Denn wenn ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube und nicht an die Auferstehung (Jesu Christi), was macht mich dann zum Christern? Das ich Jesus für einen netten Typ halte?

Das erinnert mich an das Gebet der Laudes von Montag:
Gott, du bist unser Ziel, du zeigst den Irrenden das Licht der Wahrheit und führst sie au den rechten Weg zurück. Gib allen, die sich Christen nennen, die Kraft zu meiden, was diesem Namen widerspricht, und zu tun, was unserem Glauben entspricht.

1 Kommentar :

  1. Zu diesem Thema fällt mir gerade wieder der Dogmatiker Gotthold Hasenhüttl ein: http://www.kath-info.de/hasenh%FCttl.html

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