Donnerstag, 25. April 2013

Der Hl. Georg und seine Glocke

Das Bistum Limburg feierte am Dienstag den Schutzpatron seiner Kathedrale und des ganzen Bistums. In seiner Predigt während des Pontifikalamtes erinnerte Bischof Tebartz-van Elst an die größte Glocke des Domes, die dem Hl. Georg geweiht ist und die die Tätigkeit des Heiligen und seine Vorbildwirkung für die Christen heute beschreibt:
Die Georgsglocke des Limburger Doms habe zwei große Bestimmungen. Sie soll zum einen die Berufung und zum anderen die Bewährung im Glauben wecken. "Rede und Antwort zu geben, wo wir gefragt werden nach dem Glauben, der uns erfüllt, Freude zu verbreiten, wo Kummer das Leben monoton macht und durch Liebe zu bewegen, wo Lasten starr und unbeweglich machen", so Tebartz- van Elst. Bewährung im Glauben sei Bewahrung von Sprache und Wort im Dienst an Gott und den Menschen. So, wie der Heilige Georg durch sein Martyrium die Größe Gottes bezeugt habe, verkünde die Glocke den Grundton von Ostern, der Schwingung und Resonanz zugleich erzeuge. "Die Grundnote des Heiligen Georgs bleibt eine Stimme gegen Stimmungen, die sagt: Wer alles gibt, wird noch mehr finden. Wer sich schenkt, wird den empfangen, der für uns eingestanden ist, damit wir stehen bleiben, wo manches im Alltag zum Davonlaufen scheint, wo andere einknicken"
Vor der Messe wurde in der Michaelskapelle auf dem Domberg die Georgsplakette für besonders verdiente Engagierte des Bistums verliehen. Neben verschiedenen Ehrenamtlichen kamen auch Priester zu der Ehre, darunter der Jesuit Klaus Schatz, der das Standarthandbuch für die Geschichte des Bistums Limburg geschrieben hat.

Berichte und Bilder vom Pontifikalamt und der Verleihung gibt's hier.

1 Kommentar :

  1. Da dachte ich doch beim Lesen glatt, ich hätte ein Déjà-vu.

    Aber es war nur 1.Petrus 3,15
    http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Petrus3

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