Samstag, 9. Februar 2013

Samstäglicher Newsticker

Berlin: Nach dem Rauswurf Martin Lohmanns als Dozent der Macromedia-Hochschule wegen Homophobie denkt die Gemeinschaft deutscher gerechter Forschungsstätten über eine generelle Überprüfung ihres Personals nach. Der Sprecher: "Es muss sichergestellt werden, dass niemand am wissenschaftlichen Diskurs und der Bildung junger Menschen teilnimmt, dessen Vorstellungen, gleich wie persönlich sie sein mögen, dem allgemeinen Wertekanon widerspricht." Hierfür erwiegt die Gemeinschaft eine Prüfung in Form eines Gesprächs mit allen Lehrenden und bei Bedarf deren Kündigung. Die Forderung einiger Mitglieder, solchen Personen auch die akademischen Titel zu entziehen, wollte der Gesamtverband noch nicht kommentieren.

Berlin: Margot Käsmann stellte im Auftrag der EKD ihr neues Buch vor: "Was Luther eigentlich gewollt hat" Darin umreist sie die große Erzählung der Reformation und führt diese auf den Gründer der Reform, Luther, zurück. So schreibt Käsmann, Luther habe die Gleichstellung von Homosexuellen Partnerschaften gewollt, da er die Ehe als einen normalen Vertrag angesehen habe, den jeder mit jedem schließen könne. Luther habe auch die Frauenordination gewollt, weil er das spezifische Priestertum abgeschafft habe. Er habe die 50% Quote für Frauen in Unternehmen gewollt, da er die Führungsgruppe der Reformation zu 50% aus Frauen bestand - gemeint sind seine Frau und er. Er habe die Freiheit aller für alles und die Gleichstellung aller Religionen befürwortet, da er von der Freiheit des Christenmenschen sprach. Er habe die Juden eigentlich gemocht, denn er wollte sie ja nicht verbrennen wie die spanische Inquisition. Er habe sich für Toleranz der Meinungen ausgesprochen, da er nur die Werke böser Autoren habe verbrennen lassen. An dieser Stelle beenden wir die Aufzählung, da unser Kirchengeschichtsredakteur zu hyperventilieren anfängt.

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