Samstag, 26. Januar 2013

Samstäglicher Newsticker

Paris: Der Bürgermeister von Paris forderte von den Organisatoren der "faschistischen Anti-Menschenrechts-Homo-Demonstration" 20.000.000 Millionen Euro. Diese setzen sich zusammen aus: Der Beschädigung des Rasens vor dem Eifelturm, einer Straßensondernutzungsgebühr für die Anreise von Menschen mit schlechter Gesinnung, einer Pauschale für die Nutzung der Pariser Kulisse für ihren Aufmarsch, dem Wegatmen der Pariser Luft, sowie Schmerzensgeld wegen Beleidigung des Bürgermeisters, der als bekennender Homosexueller eine anti-homosexuellen Demo in seiner Stadt erdulden musste.

Berlin: Die Gemeinschaft "Abtreibung für alle und für umsonst" forderte vor der Bischofsresidenz in Köln die sofortige Absetzung und Inhaftierung des Kardinals wegen menschenverachtender Ideologie. Dabei schwangen sie Plakate wie "Hätt deine Mutter abgetrieben, wärst du uns erspart geblieben" und "Robe rot vom Blut deiner Opfer" sowie "Fascho-Pfaffen raus". Auf Nachfrage der Redaktion, was denn das letzte Plakat bedeutet, antwortet eine Teilnehmerin: "Die [Piep]Kirche, dieser [Piep]Laden, die sind doch alle Nazi[Piep]! Genauso wie die braune [Piep]! Schwul und menschenfeindlich! Die braunen SS-Faschos sind genauso mit Frauen umgegangen! Nieder mit der [Piep]Kirche. Für Abtreibung und Sterbehilfe!"

Wien: Die Initiatoren des "Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien" zeigten sich optimistisch, die notwendige Stimmenzahl schnell zu erreichen. Die überwältigende Beteiligung beim Start des Volksbegehrens zeige, wieviele Österreicher die Privilegierung der Kirche satt hätten. Man gehe daher von aus, binnen weniger Wochen bis zu 10 Millionen Stimmen sammeln zu können.

Wien: Das Exarchat der Orthodoxen-Kirche in Österreich hat Klage wegen Beleidigung religiöser Gefühle gegen Lego erhoben. Der Jabbas-Palace ähnele der Hagia Sophia und die Ordnung der Figuren ahme den byzantinischen Hofstaat nach. Damit werde die Heiligen Räume der Orthodoxie und ihre Kultur nachhaltig verunglimpft. Das Gericht wies die Klage ab, da die relevante Zielgruppe, Kinder, besagte vermutete Ähnlichkeit nicht entschlüsseln könnten. Über einen früher eingereichte Klage der Türkischen Gemeinde in gleicher Sache werde noch beraten, teilt ein Gerichtssprecher mit.

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