Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachten ist das Fest der geöffneten Türen

Einige Ausschnitte aus der Veröffentlichung des Ordinariates zur Predigt von Bischof Tebartz-van Elst:
Weihnachten ist für Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst das Fest der geöffneten Türen. Das Fest sei die Einladung Gottes die Türen des Glaubens sowie die Türen zum Mitmenschen neu zu öffnen. "Wo Menschen voreinander die Türe zugeschlagen haben, in Ehen und Familien, in Gemeinden und in der Kirche schmerzen gerade am Weihnachtsfest die verschlossenen Türen in den Beziehungen", sagte der Bischof von Limburg in seiner Weihnachtspredigt.
"Wo Gott die Tür zum Menschen öffnet, kommt Leben für alle in den Blick. Das ist Weihnachten im Jahr des Glaubens", betonte Bischof Tebartz-van Elst. Die Tür zum Glauben und zur Gemeinschaft der Kirche stehe allen offen, die sich nach Frieden und Eintracht sehnen.
Weihnachten sei ein Fest auf der Schwelle. In der Geburt Christi komme Gott dem Menschen entgegen und führe ihn von draußen nach drinnen. "Schwellen sind immer kritische Orte. Man muss sich entscheiden, bereit sein etwas aufzugeben und loszulassen: festgelegte Meinungen, Vorurteile, Gewohnheiten, um Neues zu gewinnen, um gerechter zu urteilen, um besser bewerten zu können und um mehr zu sehen", so der Bischof.
An der altehrwürdigen Tür unseres Glaubens, vor der wir an Weihnachten stehen, beginnt das Jahr des Glaubens, immer wieder. Weihnachten ist und bleibt das Ereignis, nach dem die Welt ihre Jahre zählt", so der Bischof. Geschichte sei für Christen nie der tote Glaube von Lebenden, sondern der lebendige Glaube mit und für die Verstorbenen. Weihnachten sei für Christen auch die Türangel in die Welt: "Das Fest bewegt uns, Gottes Raum in dieser Welt aufzutun und zu schützen, wo entweder Verschlossenheit Beziehungen belastet oder Beliebigkeit das Besondere einebnen und damit Gott draußen vor der Tür gelassen wird", sagte Tebartz-van Elst.
Die Tür zum Glauben sei schön, weil sie auf das verweise, was der Mensch im Innersten finden könne. Sie sei schön, weil die Wahrheit des Glaubens schön ist. Wo das Schöne nicht mehr sein dürfe, gehe auch die Wahrheit verloren.
Weihnachten sei die Ermutigung, sich den Ruck zu geben, den es manchmal brauche, um eine Tür zu öffnen, die noch klemme. Weihnachten sei von Gott her das Geschenk der offenen Türen im Glauben. Aus dem "Draußen vor der Tür" werde von Gott her das "Drinnen einer Liebe". Weil er das "Draußen" kannte öffne Gott durch seine Liebe und Hingabe die Tür zum "Inneren". Dies sei Gottes Schlüssel zur verschlossenen Welt der Menschen
Quelle und ganzer Text: hier.
Weiteres zu den Aktivitäten des Bischofs um Weihnachten:
Knallt die Türen des Herzens nicht zu hier.
Helfen und Heilen. Bischof besucht an Heiligabend Hospiz und Bahnhofsmission hier.
Bischof live im Radio hier.

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