Samstag, 15. Dezember 2012

Samstäglicher Newsticker

Irgendwo im Nirgendwo: Unter Führung des Twitterers Bad_Jesus regt sich Widerstand gegen die Absicht des Papstes, erstmals zu twittern. Eine solche Absicht sei man nicht bereit hinzunehmen. Schließlich sei Twitter nicht dazu da, bösen alten Männern einen weiteren Sprachraum zu geben. Sondern dazu, geschundenen öko-soziologischen Atheisten zu helfen, sich zu artikulieren. Freiheit für Twitter. Niemals Kirche im freien Netz. Sozialismus und Ökoismus allein gehört die twitternde Zukunft. Und überhaupt sei Twitter ein gewinnorientiertes Unternehmen und diskreditiere damit die altruistische Jesusbotschaft.

Warschau: Die Gemeinschaft für Toleranz und Friedlichkeit plant, dem "Helden von Tschenstochau" den Preis für Menschenliebe zu verleihen. Durch seine mutige Tat, das Kriegsbild von Tschenstochau mit schwarzer Farbe zu bespritzen, habe er auf die wahre Natur der Religion aufmerksam gemacht, die den Menschen in ein tiefes schwarzes Loch ziehe und ihn verschlinge, um goldbrokatierte Gewänder und juwelenbesetzte Ikonen anschaffen zu können. Leider begriffen viele Menschen den Befreiungsschlag nicht und beklagten sich über die Verletzung von so etwas absurd-lächerlichem wie religiösen Gefühlen.

Moskau: Die Gemeinschaft für eine Gleiche Kirche, Dezernat Russland, forderte sie sofortige Selbstauflösung der russisch-orthodoxen Kirche, die Übereignung ihrer Kirchen in das Eigentum von gemeinnützigen Organisationen wie sie eine seien, und die Depor.... Beurlaubung des Klerus. Außerdem die Einführung der Homosexuellenehe, das Verbot von Kerzen und Kopftüchern und die Verbreitung der Bezeichnung "Mutter-Göttin" für das Schöpfungs-Es. Begründung: Wenn der russische Präsident Putin die orthodoxe-Kirche gut findet und das Patriarch die Rede Putins lobe sei diese Kirche eine Gefahr für die Menschheit und müsse unbedingt aufgelöst werden.

Frankfurt: Die FIZ (Freie Intelligente Zeitung) entschuldigte sich auf Seite 1 ihrer gestrigen Ausgabe in Deutsch, Arabisch und Türkisch für die Beileidigung des Propheten Mohammed. In einem Artikel über den Koran hatte die Zeitung am 10.12. den Namen des Propheten ohne H geschrieben. Die Zeitung versichert, es habe ihr fern gelegen, den Propheten und die Muslime zu beleidigen und erklärte nachdrücklich, wie wichtig es ihr sei, die religiösen Gefühle der Muslime nicht zu verletzen und ihre Gründergestalt zu ehren. Auf Seite 2 titelt die FIZ: Jesus: Vom schwulen Kommunarden zum Pseudo-Erlöser.

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