Freitag, 12. Oktober 2012

Bischof Dr. Tebartz-van Elst zum Konzilssjubiläum

"50 Jahre Konzil bedeuten auch 50 Jahre der Vergewisserung und Vertiefung unseres christlich-kirchlichen Glaubens. Wenn wir uns heute dankbar an das großartige Ereignis des Zweriten Vatikanischen Konzils erinnern, wird auch erkennbar, wie sehr jede Zeit immer neu "nach den Zeichen der Zeit forschen muss, um sie im Licht des Evangeliums zu betrachten" (vgl. Gadium et spes, Art. 1).
Es wird auch erkennbar, dass wir mit der Vergewisserungen unseres Glaubens nicht einfach "fertig werden", sie bleibt unser aller stete Aufgabe. Vieles, was das Konzil angestoßen hat ist bereits kirchliche Realität geworden - zum Beispiel, wenn man an die Ökumene oder an den Dialog der Religionen untereinander denkt. Am zweiten Tag der Synode betonte der anglikanische Erzbischof von Canterbury Rowan Williams in einer Ansprache, wie wichtig die Kontemplation auch als Quelle für die Ökumene ist. Je näher die verschiedenen Konfessionen bei Christus sind, desto näher sind sie auch beieinander.
Vom Auftrag des Konzils gilt es aber auch noch viel einzuholen. Was heißt es, wenn die Kirche das Licht der Völker sein soll, was heißt es wenn die Kirche Sakrament und Zeichen für die Welt sein soll. Besonders das sakramentale Wesen der Kirche ist hier wichtig: Die Kirche hat weiterzugeben und abzubilden, was allem im Glauben verheißen ist."
Quelle hier.

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