Montag, 17. September 2012

Kreuzfest in Wiesbaden

Bericht vom Kreuzfest in Wiesbaden:
"Christen sind an der Quelle, wo sie auf das Kreuz Christi schauen. Das hat Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst am Sonntag, 16. September, vor rund 2000 Gläubigen in einem Pontifikalamt auf dem Schlossplatz in Wiesbaden gesagt. Der feierliche Gottesdienst unter freiem Himmel war Höhepunkt des diesjährigen Kreuzfestes, das von der katholischen Stadtkirche der Landeshauptstadt vom 14. bis 16. September unter dem Motto „Quellen des Heils“ ausgerichtet worden war. In einer Willkommensfeier vor dem Gottesdienst hatten Gemeinden und Einrichtungen an die hundert kleine, individuell gestaltete Leinwände an den Altar gebracht, die dort zu einem eindrucksvollen Kreuz zusammen gefügt wurden. Im Mittelpunkt des traditionsreichen Festes, das am Nachmittag mit einer Kreuzvesper in der St. Bonifatiuskirche abgeschlossen wurde, steht die Kreuzreliquie, die in der kostbaren Staurothek aufbewahrt wird.
Im Licht des Kreuzes erscheine das Leben auch da, wo es mit Leiden gefüllt sei, in österlichem Licht, betonte der Bischof, der in seiner Begrüßung angesichts des schönen spätsommerlichen Wetters von einem „österlichen Tag“ sprach. Wo Leiden in Liebe ausgehalten und durchgetragen werde, „entspringen die Quellen des Heils“, stellte Tebartz-van Elst den Bezug zum Motto des Kreuzfestes her, das gut zur Quellenstadt Wiesbaden passe. Im Blick auf Veränderungen in Gesellschaft und Kirche sprach er von dem Schrecken darüber, „wie das Leben werden kann, wo die Quellen der Wahrheit und der Liebe nicht mehr fließen.“ Abschließend ermutigte der Bischof seine Zuhörer, immer wieder neu Quellen des Heils zu erschließen. Das Kreuz Christi verbinde Himmel und Erde „und es verbindet auch uns miteinander“, meinte er in seinem Schlusswort."
Quelle: hier.

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