Dienstag, 18. September 2012

Der bischöfliche Mitarbeiterstab in Limburg

Da man ja doch den Eindruck gewinnen kann, Bischof Tebartz-van Elst hätte einen Hofstaat von 300 Personen um sich herum von denen sich allein fünfzehn Leute um seine Pektoral-Sammlung kümmern, hat das bischöfliche Ordinariat mal eine Skizze des bischöflichen Hofes inklusive des Sekretariats veröffentlicht:
"Für die inhaltliche Vorbereitung der Termine des Bischofs sorgt der Persönliche und Theologische Referent. Er bereitet Publikationen für den Bischof vor und begleitet ihn zu Dezernenten- und Plenarkonferenzen. Der Referent trägt die Personalverantwortung im Sekretariat und empfängt die Gäste und Gesprächspartner des Diözesanbischofs.
Im Sekretariat des Bischofs arbeiten neben dem Persönlichen und Theologischen Referenten der Büroleiter, der Sekretär, die Sprecherin des Bischofs sowie drei Sekretärinnen in Voll- und Teilzeitbeschäftigung:
Der Büroleiter organisiert den Büroalltag im Sekretariat des Diözesanbischofs. Er führt den Terminkalender, nimmt die dabei nötigen Absprachen vor und hält den Schriftverkehr nach. Zudem sorgt er für die Archivierung der Korrespondenz und der Akten. Der Büroleiter arbeitet dabei eng mit den Sekretärinnen zusammen.
Viele seiner Termine nimmt der Bischof nicht am Schreibtisch wahr. Er ist im Bistum unterwegs, um den Menschen in den Gemeinden und Bezirken zu begegnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Dabei begleitet ihn sein Sekretär, der ihn fährt und als Zeremoniar auch die feierlichen Liturgien in den Gemeinden koordiniert. Der Bischof nutzt die Autofahrten zum Arbeiten und zur telefonischen Abstimmung mit dem Sekretariat.
Die Sprecherin des Bischofs kümmert sich um Medienanfragen.
In das diözesane Zentrum St. Nikolaus werden neben dem Sekretariat und dem Diözesanbischof zwei Dernbacher Schwestern aus Indien einziehen. Sie wohnen im ehemaligen Küsterhaus und tragen das Zentrum als geistliche Gebetsgemeinschaft mit. Ordensschwestern der in der Diözese entstandenen Kongregation der Dernbacher Schwestern haben schon unter Bischof Dr. Wilhelm Kempf und Bischof Dr. Franz Kamphaus die Hauswirtschaft und den geistlichen Dienst beim Diözesanbischof wahrgenommen.
Mit dem Bischof feiern die Schwestern täglich die Eucharistie, pflegen die eucharistische Anbetung und die Stundenliturgie. Durch ihre zölibatäre Lebensweise geben sie ein Zeugnis ihrer Verfügbarkeit für Christus und seine Kirche. Durch ihre gelebte Präsenz im Bischofshaus zeigen sie - wie es auch in vielen andern Diözesen üblich ist - , dass ihre Arbeit und ihr Leben nicht voneinander zu trennen sind. Gerade in diesem Einsatz vermitteln sie den Besuchern und Gästen des Diözesanbischofs die besondere geistliche Atmosphäre seines Hauses."
Quelle: hier.

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