Samstag, 25. August 2012

Samstäglicher Newsticker

Washington: Die Organisation "Atheisten für soziale Gleichheit" interpretierte die Studie, nachdem religiöse Bundesstaaten in den USA spenderfreudiger sind, auf eigene Weise. Demnach sei die erhöhte Spendenbereitschaft religiöser Menschen nicht positiv, sondern negativ zu bewerten. Indem sie für ärmere Personen spenden verweigern sie diesen das Recht auf gleichen Besitz durch staatliche Umverteilung und arbeiten gezielt und böswillig an der Ruhigstellung der geknechteten Massen mit. Die Organisation forderte daher die Einstellung aller Spenden. Ausgenommen seien Organisationen, die sich um die Soziale Gleichheit aller Menschen bemühten, diese müssten dringend verstärkt auch durch Spenden gefördert werden.

Rom: Im Versuch, auf die ungerechte Inhaftierung der Pussy-Riot-Aktivistinnen aufmerksam zu machen, haben 20 gesellschaftskritische Pussy-Riot-Anhänger mit Brecheisen ausgerüstet den Petersdom gestürmt, um das Petrusgrab aufzubrechen. Damit wollten sie auf den Bruch der Freiheit durch die Kirche und auf die offene Wunde aller freiheitlich gesinnten Menschen aufmerksam machen. Die Aktivisten wurden durch das Sicherheitspersonal überwältigt und der italienischen Polizei übergeben. Der Sprecher der Aktivisten erklärte, dies sei ein Zeichen des teuflichen Bündnisses von Thron und Altar, das unschuldige Teilnehmer einer friedlichen Demonstration wie Kriminelle behandelt werden.

Salzburg: Frau Professor Dr. Dr. Wilhelmine Küsselbecker legte auf den Salzburger Hochschulwochen dar, wie die patriarchalisch weltverneinende Ekklesiologie des Papstes der Jesusgemeinschaft schade. In ihrem neunstündigen Vortrag erklärte sie, die Spitze der Jesusgemeinschaft dürfe sich nicht dem wahnwitzigen Irrglauben hingeben, für alles zuständig zu sein und müsse sich auf den Kern der Jesusbotschaft beschränken. Dafür sei es nicht hilfreich, sich als eine moralische Avantgarde zu betrachten und aus der Welt zurückzuziehen, sondern die Jesusgemeinschaft müsse mit der Umwelt verschmelzen und wie die Welt werden. Auf diese Weise könne sie ihre eigene Entwertung aufhalten und einen bleibenden Dienst für die genderneutrale und multiethnische Ökogesellschaft leisten. Hierfür müsste sie sich besonders der praktischen Theolog_innen bedienen, die in der Lage wären, die ganze Gesellschaft zu erfassen und jedem hilfreiche Ratschläge geben könnten.

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