Samstag, 4. August 2012

Samstäglicher Newsticker

Hannover: Margot Käsman, Lutherbotschafterin der Evangelischen Kirchen in Deutschland, rief zum 500. Jahrestag der Reformation zu deren Vollendung auf: Sie wolle nicht mehr weiter um den heißen Brei reden. Es ginge um nichts anderes als darum, die Trennung der Kirchen, die nun seit 500 Jahren bestand habe, endlich zu überwinden, indem die Katholische Kirche endlich die Lehren der Reformation annehme. Durch diese letzte große Reformation allein könne die Christenheit geeint und gerettet werden. Durch den Beitritt in die florierende protestantische Gemeinschaft könne zudem das Siechtum der Katholischen Kirche, gerade in Deutschland, das seit einem halben Jahrtausend andauere, beendet werden.

Würzburg: Die Gemeinschaft "Atheisten gegen Faschismus" widerspricht der Aussage des US-Rabbis David Rosen, die jüdische Seite habe der Katholischen Kirche keine Vorschriften zu machen. Damit gebe der Rabbi ein erhebliches Druck- und Machtmittel gegen den internationalen Faschokatholizismus Preis. Sollten die Juden die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zur Interessensvertretung nicht wahrnehmen, werde dies seine Gemeinschaft übernehmen, erklärte der Pressesprecher Guido Berdschoswki. Dann werde man im Namen der Juden Gerechtigkeit, Menschenwürde und Freiheit gegen die Kirche einfordern.

Berlin: Die Gemeinschaft "Atheisten gegen Religionsselbstherrlichkeit" sprach sich für das Verbot der Beschneidung bei Minderjährigen aus. Die Vorherrschaft der Religionen im öffentlichen Diskurs müsse ebenso zurückgedrängt werden wie der Versuch einzelner Gemeinschaften, unschuldige, atheistische Kinder zu brandmarken, ihre Gesundheit zu gefährden und sie bleibend zu indoktrinieren. Man spreche sich daher für die Zwangseinhortung durch den Staat aus, um die Kinder dem Einfluss von religiösen Fundamentalisten, vulgo ihren religiösen Eltern, zu entziehen, erklärte Pressesprecher Guido Berdschoswki.

Münster: Mehre Initiativen, Gemeinschaften und der Asta der Universität Münster lehnten den Vorschlag DGB-Chef Rittmeister ab, die Universität mit dem Namen des Bischofs Kardinal von Galen zu versehen. Begründung: Galen sei Katholik - was ihn per se disqualifiziert -, Priester - also Kinderschänder -, Bischof - Kirchenreformverweigernder Pantoffelknutscher - gewesen, er stehe für deutsches-faschistisches Großmachtstreben - denn er hat keine guten antifaschistisch-linken Bomben gegen Hitler geschmissen - und sei nicht gegen den Krieg gegen die Sowjetunion - den größten Freund der Menschheit - gewesen. Man schlage daher folgende Namen vor: Mitteleuropäische Friedensuniversität, Antifaschistische Wilhelm-Pieck-Universität, Mao-Tsedong-Universität für den Frieden der  guten Völker und den Kampf gegen das Böse, Multiethnische Universität Mohammed Kim, Universität, die nicht genug gegen Hitler war und deswegen keinen Namen mehr führen darf.

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