Mittwoch, 4. Juli 2012

Musik, die auf Gott hinweist

Am Sonntag hat Bischof Tebartz-van Elst fünf Sängerinnen der Mädchenkantorei die Firmung gespendet.
Hierzu findet sich auf der Homepage des Bistums Folgendes:
"Es ist für mich eine große Freude Euch heute das Sakrament der Firmung zu spenden und mit Euch Eucharistie zu feiern", sagte Tebartz-van Elst zu Beginn des Pontifikalamtes. Er lobte das Engagement der jungen Sängerinnen und machte deutlich, wie wichtig ihm ihr Dienst in den festlichen Liturgien und Gottesdiensten im Hohen Dom zu Limburg ist. "Ihr stimmt das Lied des Lebens an, dass in unserer Welt so dringend gehört werden muss", so der Bischof. Dieses Lied erzähle von der Liebe Gottes, vom Glauben und von der Hoffnung. "Musik ist die Sprache des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Als Gott die Welt erschuf, erfand er auch die Musik", erklärte Tebartz-van Elst. Ein Lied sage oft mehr als tausend Worte und Musik bilde die Wirklichkeit des Himmels ab. Deshalb müsse es Menschen geben, die die geschenkte Gabe singen zu können, für andere einsetzen. "Euer Gesang öffnet die Herzen der Menschen und weist auf Gott hin. So helft Ihr mit Botinnen des Glücks der Seeligkeit zu sein", sagte der Bischof.
Es zeichne die Mädchenkantorei am Limburger Dom aus, dass die jungen Sängerinnen nicht nur den Gesang, sondern auch den Glauben einüben. Man werde selbst durch den eigenen Klang und durch die Texte auf Gott hingewiesen. Beim Singen gehe es zudem um ein Miteinander, ein Zusammenklingen und eine Stimmigkeit, die mehr sei als Perfektion. "Es gilt die eigene Stimme zu kennen und sie so einzusetzen, dass sich die Vielfalt der einzelnen Stimmen im Klang des Chores widerspiegelt", so Tebartz-van Elst. Die besten Stimmen könnten nicht gut klingen, wenn sie nicht aufeinander abgestimmt seien. Im Leben, in der Kirche und in der Gesellschaft gehe es darum, Wohlklänge zu erzeugen. Dies sei nicht leicht und es brauche dafür viel Übung. Könne aber im Hören auf das Wort Gottes und im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes gelingen. "Gott schenkt uns allen so viel und die Sakramente geben uns Kraft dieses Geschenkte für andere einzusetzen", so der Bischof."

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