Sonntag, 3. Juni 2012

Sonntäglicher Newsticker

Wien: Nach seiner Teilnahme am Gottesdienst im Stephansdom zu Wien erklärte der Dalai Lama, er werde zum katholischen Glauben übertreten. Begründung: Bei ihnen ist es fast wie bei uns. Nur das ich mich nach dem Tod nicht mehr mit den Chinesen rumärgern muss.

Wien: Helmur Schüller, (Pfarrerinitiative für eine Kirche wie Jesus sie gewollt hätte wenn es ihn gegeben hätte) erklärte noch einmal nachdrücklich, es sei notwendig, die Kirche für moderne und junge Menschen attraktiv zu machen und nicht mit überalterten Ideen zu liebäugeln. Schüller verwies darauf, dass seine Gemeinschaft überwiegend aus jungen Priestern bestände und die Piusbruderschaft und ihre Abspaltung, die Petrusbruderschaft, ein Durchschnittsalter von 103 Jahren habe.

Klein-Kleckersdorf-Ost: Während der Pfingstmesse riss Wilheline Küsselbecker dem predigenden Pfarrer das Mirko aus der Hand und verkündete, der Hl. Geist sei über sie gekommen und habe ihr einen Weg aus der Kirchenkrise erklärt. Die Gottesdienstbesucher bekräftigen das  im Anschluss: Frau Küsselbecker müsse vom Hl. Geist inspiriert worden sein, denn sie habe spontan eine fremde unverständliche Sprache gesprochen. Ein ehemaliger Student Küsselbeckers erklärte jedoch: Nein, so redet die immer und verstehn tut es auch nie einer.

Elbingerode: Nachdem der Direktor des Diakonissen-Mutterhauses die Unterwerfung vieler Deutscher unter die Political Correctness schlägt ihm heftiger Widerstand auch aus eigenen Kreisen entgegen. Ein ungenannt bleibend wollender evangelischer Kirchenvertreter erklärte die Aussagen für falsch, grob unwahr und plädierte dafür, den Direktor aus dem Amt zu entfernen: Wer nicht weiss, dass er bei uns alles sagen darf, der gehört nicht zu uns und sollte gemieden werden, damit er mit seinen irrigen Vorstellungen niemanden ansteckt.

Wien: Um Probleme wie im Fall Stützenhofen zu vermeiden hat die Erzdiözese Wien eine neue Regelung in Kraft gesetzt: Demnach können homosexuelle Pfarrgemeinderatsmitglieder nunmehr Einspruch gegen einen Pfarrer erheben.

Berlin: Bundespräsident Gauck relativierte den Satz, der Islam gehöre zu Deutschland. Darauf erklärte Volker Beck, wenn der liberale Islam nicht zu Deutschland gehören, dann der demokratiefeindliche homophobe und ultrakonservative Katholizismus erst recht nicht.

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