Samstag, 9. Juni 2012

Samstäglicher Newsticker

Gabrielstadt: Mit einer Kondomverteilaktion am Kirchenportal und der Aufstellung eines großen Wasserbettes in der Sakristei will Pfarrer Hilfrich Rot (73) auf die verquere Sexuallehre der Kirche aufmerksam machen und Anstöße geben. Wer sich daran störe, wenn in der Kirche Kondome verteilt werden, ein Bett zur trauten Zweisamkeit in der Sakristei aufgestellt in der Predigt dazu aufgefordert werden, seinen Banknachbarn doch einmal intimer kennen zu lernen, der verstehe die heutige Zeit nicht mehr und habe in seiner aufgeklärten Kirche nichts verloren.

Wien: Nach der vormaligen Generaloberin der Vöcklabrucker Franziskanerinnen Kunigunde Fürst ist ein Problem im Nachwuchs der Frauenorden auch die falsche Vorstellung der Kirche ihnen gegenüber. Die Klerikerhierarchie sehe die Frauen immer noch als Dienstboten und würde sie auch entsprechend behandeln. Das wollten sich die Frauen aber nicht mehr bieten lassen und würden entsprechend der Kirche fern bleiben. Deshalb müssten nun endlich Schritte in dieser Richtung getan werden. Wenigstens 20 % der Bischofsstühle müssten mit Ordensfrauen besetzt werden. Dann würde die Lage auch wieder besser. Sie selbst bot sich probehalber für den ersten an.

Freiburg: Zahlreiche junge und engagierte Priester (Altersdurchschnitt 70) erklären in aller Offenheit anonym, dass sie wiederverheirateten Geschiedenen, praktizierenden Homosexuellen und Zoophile zur Kommunion zulassen. Erklärung: Wir handeln bewusst gegen das Kirchenrecht. Und wenn wir uns Konkubinen halten, dann können wir auch an Schwule Brot verteilen.

Berlin: Die Gemeinschaft verfolgter Muslime wies die Aussage Volker Kauders über verfolgte Christen als "nicht hilfreich" zurück. Wer die Christen als Opfer hinstelle, verdrehe die Tatsachen. Zwar würden tatsächlich ein paar Christen verfolgt und auch einige wenige in isalmischen Ländern. Aber viel schlimmer sei die Verfolgung und Diskrimierung von Muslimen in christlichen Ländern. So würde man als Frau mit Kopftuch immer noch in einigen Statdtteilen schief angesehen, der Freitag sei immer noch kein Ruhetag, der Rammadan würde immer noch nicht in allen Schulen berücksichtigt und die Scharia sei immer noch nicht eingeführt. Unter solchen Bedinungen sei ein islamisches Leben nicht wirklich praktizierbar.

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