Sonntag, 8. April 2012

Die Kirche nach Macaulay

Ein Zitat des schottischen Staatsmannes und Historikers Th. B. Macaulay im Jahr 1840:
"Es gibt und es hat auf der Erde kein Werk des menschlichen Geistes gegeben, das sosehr zu untersucht werden verdient, wie die katholische Kirche. ... Keine andere Insitution existiert heute noch, die in die Zeit zurückreicht, in der im Pantheon die Opfer rauchten und im Flavischen Amphitheater Leoparden und Tiger sprangen. Die stolzesten Königshäuser sind nur von gestern im Vergleich mit der Reihe der römischen Päpste ... Das Papsttum besteht, es befindet sich nicht im Niedergang, ist keeine bloße Antiquität, sondern voll des Lebens und der jugendlichen Kraft ... (Die katholische Kirche) mag auch dann noch in unverminderter Kraft dastehen, wenn irgendein Tourist aus New Zealand inmitten einer weiten Wüste sich auf den gebrochenen Bogen der London Bridge setzt, um die Ruinen von St. Paul's zu zeichnen."
Recht hat der Mann, auch heute noch.

Quelle: Walter Brandmüller: Licht und Schatten, S.54f.

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