Mittwoch, 8. Februar 2012

Wider den elitären Reformverweigerern

Vor etwas mehr als einem Jahr kam es zu einem Großereignis innerhalb der katholischen Kirche: 300 mutige Theologen unterzeichneten ein Memorandum, indem sie endlich die Reformen anmahnten, die seit 40 Jahren überfällig wären. Denn die Krise der ganzen katholischen Kirche beruhe darauf, dass der Geist des Konzils, vulgo der Hl. Geist 2.0, von den bösen alten Männern in Rom nach wie vor blockiert würde. Deswegen taten sich die guten alten Männer zusammen, um ein Zeichen für eine lebendige, junge und glaubensstarke Kirche zu setzen.

Kurz darauf reagierte die lebendige, junge und glaubensstarke Kirche auf das Memorandum, indem eine eigene Petition gestaltet wurde, in der den Ansichten des Memorandums widersprochen und eigene Position dargelegt wurden. Diese Petition kam innerhalb von ca. zwei Monaten auf knapp 15.000 Unterschriften.

Natürlich haben diese 15.000 Stimmen nicht das gleiche Gewicht wie die 300 des Memorandums. Denn anders als die Petitionsunterzeichner, die aus allen Berufsgruppen kamen und damit keine Qualifiaktion aufwiesen, den Willen des Gottesvolkes zu deuten, handelt es sich bei den Memorandumsunterzeichnern durchweg um ausgebildete Theologen, die aufgrund ihrer Expertise und Lebenserfahrung den wirklichen Willen und die echten Nöte des Gottesvolkes kennen.

Als Mitunterzeichner - der Petition - sehe ich das natürlich etwas anders.
Ich bin durchaus der Meinung, dass die Kirchen nicht voller werden, wenn wir Frauen an den Altar stellen und das die Christen nicht glaubensfester werden, wenn ein buddhistischer Mönch auf der Kanzel meditiert
Dagegen bin ich schon der Meinung, das wirklich zölibatär lebende Priester ein Zeichen für die Nachfolge Christi sind und das Gehorsam und Demut Tugenden sind, die zur Heiligung beitragen.

In diesem Sinne: Wider den elitären Reformverweigerern! Für die Reform, mit dem Papst, zu Christus!

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