Dienstag, 14. Februar 2012

Pius XI. und die Polen

Papst Pius XI. hatte sein Leben lang ein ausnehmend gutes Verhältnis zu den Polen.
Woran lag das?
Gut, die Polen sind katholisch, das war sicher hilfreich. Aber es hatte auch geschichtliche Gründe.

Am 14. Februar 1919 begann der Polnisch-Sowjetische Krieg.*
Zu Beginn konnten die Polen zahlreiche Erfolge verzeichnen und tief ins russische Territorium eindringen. Der wesentliche Grund hierfür war der Russische Bürgerkrieg, der damals noch tobte uns die Kräfte der Roten Armee band. Doch nach der Konsolidierung der sowjetischen Macht gelang eine Gegenoffensive, die die Polen tief ins eigene Kernland zurücktrieb. Im August 1920 standen die russischen Truppen kurz vor Warschau. Da die westlichen Mächte mit den Polen verbündet waren - ohne ihnen wirklich zu helfen - und man die bolschewistisch-revoluzinonären Horden reichlich fürchtete, setzte sich das ganze dipomatische Korps gen Westen ab.
Das ganze diplomatische Korps?
Nein, ein kleiner unbeugsamer Diplomat blieb in Warschau und ließ sich nicht von der Roten Armee schrecken. Dieser Diplomat war Achille Ratti, der spätere Papst Pius XI.

*Es soll darauf hingewiesen werden, dass es mehrere Meinungen gibt, wann der Krieg genau begann, die von Anfang 1919 bis Anfang 1920 reichen.

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